Schulter ausgekugelt: Giulia Gwinns Ausfallzeit beim FC Bayern und DFB bleibt ungewiss
Gwinns Ausfallzeit nach Schulterverletzung offen

Schulter ausgekugelt: Giulia Gwinns Ausfallzeit beim FC Bayern und DFB bleibt ungewiss

Der FC Bayern München hat ein wichtiges Update zur verletzten DFB-Kapitänin Giulia Gwinn veröffentlicht. Die 26-jährige Fußballerin hat sich beim 5:1-Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Österreich eine schwere Schulterverletzung zugezogen, die ihre weitere Saisonplanung massiv beeinträchtigt.

Konservative Therapie zunächst möglich

Nach umfangreichen medizinischen Untersuchungen am Mittwoch teilte der deutsche Rekordmeister mit, dass sich Gwinn die Schulter ausgekugelt hat. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann die Verletzung zunächst konservativ behandelt werden, wie der Verein in einer offiziellen Mitteilung erklärte. Allerdings werden in den kommenden Wochen weitere Untersuchungen notwendig sein, um den Therapieerfolg genau bewerten zu können.

Die Münchnerinnen betonten, dass Gwinns Einsatz in den entscheidenden Wochen der laufenden Saison „zum jetzigen Zeitpunkt offen“ bleibt. Diese Ungewissheit stellt sowohl für den FC Bayern als auch für die deutsche Nationalmannschaft eine erhebliche sportliche Herausforderung dar.

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Schwerer Ausfall für wichtige Spiele

Die Verletzung trifft beide Teams zu äußerst ungünstigen Zeitpunkten:

  • Für den DFB bedeutet Gwinns Ausfall das Fehlen der Kapitänin im Rückspiel gegen Österreich am Samstag
  • Für den FC Bayern wiegt der Verlust der Abwehrspielerin besonders schwer im Hinblick auf das Champions-League-Halbfinale gegen den FC Barcelona Ende April
  • Die Mammutaufgabe gegen die katalanische Top-Mannschaft wird ohne eine der defensiven Schlüsselspielerinnen deutlich schwieriger

Weiterer Rückschlag nach schweren Knieverletzungen

Für Giulia Gwinn persönlich bedeutet diese Schulterverletzung einen weiteren schweren Rückschlag in ihrer Karriere. Die Spielerin hatte in den vergangenen Jahren bereits mit massiven Knieproblemen zu kämpfen, die sie ebenfalls im Rahmen von Nationalmannschaftseinsätzen erlitten hatte.

Die aktuelle Blessur an der linken Schulter zog sich die 26-Jährige am Dienstagabend während des WM-Qualifikationsspiels in Nürnberg zu. Nach dem Spiel verließ Gwinn das DFB-Lager in Herzogenaurach, um sich weiteren Untersuchungen zu unterziehen.

Personelle Reaktionen bereits eingeleitet

Bundestrainer Christian Wück hat auf den Ausfall seiner Kapitänin bereits reagiert und personelle Konsequenzen gezogen. Für das Rückspiel gegen Österreich wurde U23-Nationalspielerin Sarah Mattner-Trembleau vom österreichischen Verein SKN St. Pölten nachnominiert.

Die Entwicklung von Gwinns Genesungsprozess wird in den kommenden Wochen sowohl beim FC Bayern als auch beim Deutschen Fußball-Bund mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Die konservative Therapie bietet zwar zunächst Hoffnung auf eine vergleichsweise schnelle Rückkehr, doch die endgültige Prognose bleibt bis zu den weiteren Untersuchungen unklar.

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