Halle-Chaos: Löhmannsröben spricht über seine Zukunft beim Halleschen FC
Die Rückrunde des Halleschen FC ist bislang herausragend verlaufen. Mit 22 von 24 möglichen Punkten und einem Torverhältnis von plus 14 zeigt das Team eine beeindruckende Leistung. Doch diese sportlichen Erfolge finden kaum Beachtung. Der Grund: Der Personalzoff in der Führungsebene und die nicht beantragte Drittliga-Lizenz stellen die Leistung des Teams in den Schatten.
Abwehr-Ass ärgert sich über fehlende Anerkennung
Jan Löhmannsröben, das 34-jährige Abwehr-Ass des Halleschen FC, äußert sich deutlich zu dieser Situation. „Eine positive Schlagzeile über uns als Mannschaft wäre mal wieder schön“, sagt der Routinier. „Man sieht, dass wir als Team richtig innig geworden sind.“ Erstaunlich ist, wie sich die Mannschaft nicht beirren lässt, obwohl es sportlich um nichts Entscheidendes mehr geht. Löhmannsröben erklärt: „Jeder Sieg gibt Prämien und vielleicht auch mal einen freien Tag mehr. Das sind die Lorbeeren, die wir gerade ernten.“
Vertragsverhandlungen im April erhofft
Was Löhmannsröben und einige andere Leistungsträger bislang noch nicht haben, ist ein neuer Vertrag. Das Chaos hinter den Kulissen – mit dem Rücktritt von Präsident Fox und der ungewissen Zukunft von Sportchef Meyers – wirkt sich auch auf die Kaderplanungen aus. „Ich halte da noch die Füße still“, sagt Löhmannsröben. „Der Verein hat ja gerade ein paar andere Baustellen, und ich bin erfahren genug, damit umzugehen. Ich hoffe aber, dass es im April Gespräche geben kann.“
Routinier würde gerne bleiben
Eigentlich würde der erfahrene Verteidiger ganz gern beim Halleschen FC bleiben. „Die Rahmenbedingungen müssen natürlich passen“, betont er. „Aber ich habe hier Spaß, bin gesund, bringe Leistung und komme auch mit dem Trainerteam super klar. Ich würde mich schon freuen, wenn wir den Weg weitergehen.“ Trotz der turbulenten Umstände zeigt Löhmannsröben damit Loyalität und Hoffnung für die Zukunft des Vereins.



