Hansa Rostock: Letzte Chance auf Rang drei im Hexenkessel Tivoli
Hansa Rostock: Letzte Chance auf Rang drei in Aachen

Der direkte Zweitliga-Aufstieg ist für Hansa Rostock drei Spieltage vor dem Saisonende bei sechs Punkten Rückstand auf den Zweiten Energie Cottbus wohl unerreichbar. Dennoch wollen die Norddeutschen im Kampf um Platz drei der 3. Fußball-Liga ein Wörtchen mitreden. Vier Punkte beträgt der Rückstand auf Rot-Weiss Essen, und die Rostocker hoffen auf eine günstige Konstellation.

„Wir können uns nicht immer auf die Verrücktheit der 3. Liga verlassen“, hatte Hansas Marco Schuster nach dem 2:5 gegen Jahn Regensburg gesagt. Doch selbst nach nur einem Punkt aus den vergangenen beiden Spielen sind die Rostocker noch im Geschäft, wenngleich viel zusammenpassen muss. „Die Niederlage gegen Regensburg hat uns unglaublich wehgetan, zumal die Konkurrenz auch noch gepatzt hat. Dementsprechend ist die Stimmung auch ein bisschen gedrückt“, sagt Hansa-Coach Daniel Brinkmann.

Der 40-Jährige hofft auf ein Szenario, in dem es für die Norddeutschen am letzten Spieltag beim 1. FC Saarbrücken noch um etwas geht. Allerdings weiß Brinkmann auch, dass am Samstag, 2. Mai, ab 14 Uhr am Aachener Tivoli eine vor Selbstbewusstsein strotzende Alemannia wartet. „Wir haben jetzt ein sehr schweres Spiel vor der Brust. Es macht jetzt keinen Sinn, über den 37. und 38. Spieltag zu reden. Aber die Grundlage ist, dass wir in Aachen erfolgreich sind“, so der Coach.

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Heimstärke der Alemannia

Alemannia Aachen hat die vergangenen sechs Heimspiele am „Tivoli“ gewonnen, darunter den MSV Duisburg (3:1), Energie Cottbus (4:1) und den SC Verl (3:1) bezwungen. „Wir fahren jetzt nicht in der totalen Favoritenrolle nach Aachen. Alemannia ist gut drauf, hat zu Hause alle von oben geschlagen. Doch wir wissen um unsere Stärken, müssen sie aber auch auf den Platz bringen“, sagt Daniel Brinkmann.

Brinkmann fordert mehr Konzentration

Der Coach fordert vor allem im eigenen Ballbesitz mehr Konzentration ein. „Die größten Chancen hatten die Gegner aus unserem eigenen Spielaufbau, weil wir zu unsauber im Passspiel waren. Zudem müssen wir uns in der Box- und Restverteidigung steigern. Aachen hat in der Offensive mit Gindorf und Schröers, die über 50 Torbeteiligungen haben, schon eine brutale Qualität. Die hätten wir auch gerne von unseren Offensivkräften“, so Brinkmann.

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