Hansa Rostock: Heimschwäche verhindert Drittliga-Aufstieg
Hansa Rostock scheitert an Heimschwäche

Der Traum vom Aufstieg ist für Hansa Rostock vorerst geplatzt. Der Drittligist beendete die Saison auf dem fünften Tabellenplatz und verpasste damit den Sprung in die 2. Bundesliga. Besonders bitter: Die Heimspiele im Ostseestadion waren der entscheidende Schwachpunkt.

Heimspiele als Achillesferse

Mit durchschnittlich 24.988 Zuschauern war das Ostseestadion fast immer ausverkauft – kein anderes Drittliga-Team hatte mehr Fans im Rücken. Doch die Unterstützung half wenig. In 19 Heimpartien holte Rostock nur neun Siege, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen – insgesamt 32 Punkte. Das reichte nicht für die Spitzenplätze. Besonders schmerzhaft waren die Niederlagen im April gegen Viktoria Köln (2:3) und Jahn Regensburg (2:5). Kapitän Franz Pfanne räumte ein: „Wir haben leider zu Hause zu viele Punkte liegen lassen.“

Auswärtsstärke reicht nicht

Auswärts präsentierte sich die Mannschaft dagegen wie ein Aufsteiger: Rang zwei in der Auswärtstabelle mit neun Siegen, acht Unentschieden und nur zwei Niederlagen. 35 der insgesamt 67 Punkte holte Rostock in fremden Stadien. Diese Bilanz hätte für einen Aufstiegsplatz gereicht, doch die Heimschwäche machte alles zunichte.

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Pfanne sieht Führungsdefizit

Kapitän Franz Pfanne benannte ein mögliches Problem: die fehlende Führung auf dem Platz. „Ich glaube, die Verantwortlichen werden die richtigen Schlüsse ziehen, was uns teilweise gefehlt hat. Das sind vielleicht in dem einen oder anderen Moment Spieler, die mehr Führung auf dem Platz übernehmen.“ Er ergänzte: „Wenn es dann mal nicht läuft oder wenn Marco Schuster oder ich nicht auf dem Platz stehen. Da reift man aber auch rein. Wir haben sicherlich Spieler, die solche Rollen ausfüllen können.“

Blick nach vorne

Jetzt beginnt die Aufarbeitung. Sportdirektor Amir Shapourzadeh und Trainer Daniel Brinkmann werden die Saison analysieren. „Wir werden die Dinge analysieren und zusammen einen neuen Anlauf nehmen, um den Verein dorthin zu bringen, wo er hingehört“, sagte Shapourzadeh. Brinkmann ergänzte: „Wenn wir noch einmal fünf, sechs oder sieben Punkte draufpacken, sind wir endlich da. Aber das wird ein langer Weg und ein hartes Stück Arbeit.“

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