Kai Havertz: Nach Verletzungspech mit neuem Hunger zurück in Leverkusen
Havertz: Nach Verletzungen mit neuem Hunger zurück

Kai Havertz: Nach Verletzungspech mit neuem Hunger zurück in Leverkusen

Nationalspieler Kai Havertz fühlt sich nach einer von Verletzungen geprägten Saison endlich wieder komplett fit. Vor dem entscheidenden Champions-League-Achtelfinale bei Bayer Leverkusen an diesem Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN) betonte der 26-Jährige: „Ich bin zu 100 Prozent bereit, Spiele zu spielen“. Der Offensivspieler des FC Arsenal fügte hinzu: „Ich kann es kaum erwarten, dem Team in den nächsten Monaten zu helfen“.

Schwere Verletzungszeit mit mentalen Herausforderungen

Die aktuelle Saison verlief für Havertz äußerst schwierig. Nach einer Oberschenkelverletzung im vergangenen Frühjahr verpasste er zunächst mehr als die Hälfte der Spielzeit aufgrund einer Knieverletzung. Anschließend plagten ihn Muskelprobleme. In den letzten Wochen wurde der gebürtige Aachener hauptsächlich als Einwechselspieler eingesetzt. Für den vielseitigen Fußballer, der als einer der großen Hoffnungsträger der deutschen Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko gilt, war diese Erfahrung neu und herausfordernd.

„Für mich war es einfach hart, weil ich diesen Schmerz vorher in meinem Leben noch nicht gespürt habe“, gestand Havertz. Besonders schwer fiel ihm die mentale Seite: „Ich habe gemerkt, wie sehr ich es vermisst habe, auf dem Platz zu sein, bei den Jungs zu sein“. Das Gefühl nach den Spielen in der Kabine mit den Teamkollegen habe er schmerzlich vermisst. „Das hat es für mich mental auch so schwer gemacht, weil ich nicht dabei sein konnte“.

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Pause weckt neuen Hunger

Aber aus dieser negativen Erfahrung zog Havertz auch positive Energie. „Ich denke, es hat mir neuen Hunger gegeben“, erklärte der Nationalspieler. Die Zwangspause habe ihm deutlich gemacht, wie sehr er den Fußball und das Mannschaftsgefühl liebt. Dieser neu entfachte Ehrgeiz könnte sich nun im wichtigen Champions-League-Spiel auszahlen.

Emotionale Rückkehr nach Leverkusen

Die Begegnung in Leverkusen hat für Havertz besondere Bedeutung. Als Zehnjähriger kam er zum Verein und entwickelte sich dort zum Nationalspieler. Schon am Tag vor dem Spiel traf er zahlreiche bekannte Gesichter. „Da kommen natürlich viele Erinnerungen hoch“, sagte Havertz. „Für mich fühlt es sich an, als wäre ich gestern das letzte Mal hier gewesen“. 2020 wechselte er zunächst zum FC Chelsea, drei Jahre später zum FC Arsenal, doch Leverkusen bleibt ein wichtiger Teil seiner Karriere.

Nun steht der vielseitige Offensivspieler bereit, um in der Arena, in der er einst groß wurde, zu glänzen. Mit neuem Hunger und der vollen Fitness im Gepäck hofft Havertz, seinem Team im Champions-League-Achtelfinale zum Erfolg zu verhelfen und gleichzeitig ein starkes Signal für die anstehende Weltmeisterschaft zu setzen.

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