Späte Ehrung: Kai Havertz wird nach sechs Jahren in Leverkusen verabschiedet
Havertz: Späte Verabschiedung in Leverkusen nach sechs Jahren

Späte Würdigung für einen ehemaligen Star

In einer bewegenden Zeremonie, die sechs Jahre auf sich warten ließ, wurde Nationalspieler Kai Havertz nun offiziell von seinem ehemaligen Verein Bayer Leverkusen verabschiedet. Die Ehrung fand im Rahmen des hochkarätigen Champions-League-Achtelfinales gegen den FC Arsenal statt und markierte einen emotionalen Moment für den deutschen Fußballprofi.

Eine besondere Geste vor dem Spiel

Vor dem Warm-Up zum entscheidenden Duell überreichten CEO Fernando Carro, Sportgeschäftsführer Simon Rolfes und Werner Wenning, Vorsitzender des Gesellschafterausschusses, Havertz ein persönliches Abschiedsgeschenk. Dabei handelte es sich um ein kunstvoll gestaltetes Porträt, das den Spieler im legendären Trikot der Werkself zeigt. „Natürlich war das schön, dass er endlich nach sechs Jahren auf uns trifft – und das in diesem Rahmen im Achtelfinale – und dass wir ihm ein bisschen was überreichen konnten“, kommentierte Rolfes die Geste in einem exklusiven Interview mit DAZN.

Rückblick auf eine bewegte Karriere

Der ursprüngliche Abschied im Jahr 2020 sei „ein bisschen trister“ gewesen, erinnerte sich Rolfes, obwohl der Transfer für beide Seiten von immenser Bedeutung war. Kai Havertz hatte seine fußballerische Laufbahn im Jahr 2010 in der Jugendabteilung von Bayer Leverkusen begonnen und schaffte 2016 den Sprung zu den Profis. Im September 2020 folgte dann der spektakuläre Wechsel zum FC Chelsea für eine geschätzte Ablösesumme von rund 100 Millionen Euro. Mit den Blues feierte er 2021 den Triumph in der Champions League, bevor er sich 3 Jahre später dem FC Arsenal anschloss.

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Die besondere Verbindung zu Leverkusen

DAZN-Experte Nils Petersen betonte vor dem Spiel die tiefe Verbundenheit zwischen Havertz und seinem Heimatverein. „Es ist natürlich ein Riesenkompliment. Kai Havertz hat Leverkusen viel zu verdanken und genauso auch andersherum, weil er hat viel Geld in die Kasse der Werkself gespült. Er hat natürlich auch Türen geöffnet, weil Leverkusen dadurch ein Entwicklungsklub wurde“, analysierte Petersen. Zudem hob er die regionale Verwurzelung des Spielers hervor: „Er ist ein Junge aus NRW und hat hier einen guten Weg bestritten und dann so willkommen geheißen zu werden. Ich glaube, er war der glücklichste Mensch bei der Auslosung gewesen.“

Aktuelle Situation auf dem Platz

Trotz der emotionalen Verabschiedung wird Havertz seinen ehemaligen Teamkollegen im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals zunächst nicht direkt gegenüberstehen. Der 26-jährige Offensivspieler startete die Partie auf der Bank der Gunners, was die besondere Dynamik dieses Wiedersehens zusätzlich unterstrich. Die späte Ehrung unterstreicht die nachhaltige Wertschätzung, die Bayer Leverkusen für einen seiner größten Talente hegt, und zeigt, wie sehr der Verein seine ehemaligen Stars auch über Jahre hinweg in Ehren hält.

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