Nach Rauswurf des Athletiktrainers: Sägt Hecking jetzt Arnold als Kapitän ab?
Dieter Hecking (61) ist seit einer Woche Trainer beim VfL Wolfsburg und hat bereits in seiner ersten Amtswoche klare Kante gezeigt. Der erfahrene Coach feuerte Athletikcoach Christian Clarup (43) und brachte damit frischen Wind in den Chaos-Klub. Nach dem Achtungserfolg beim 1:1 gegen Hoffenheim anlässlich von Heckings Comeback könnte der nächste personelle Knall folgen.
Kapitänsfrage bleibt offen: Eriksen statt Arnold?
Weil Maximilian Arnold (31) in Sinsheim mit Leistenproblemen fehlte, übernahm Christian Eriksen (34) dessen Kapitänsbinde. Und das könnte ein Dauerzustand bleiben. Nach dem Hoffenheim-Spiel wurde Hecking gefragt, ob Eriksen bei einer Arnold-Rückkehr die Binde behalten würde. Der Trainer antwortete ausweichend: „Da habe ich mir keine Gedanken drüber gemacht. Das war erst mal für heute.“ Diese Aussage lässt Raum für Spekulationen über eine mögliche Entmachtung Arnolds.
Arnold: Ein sensibles Thema beim VfL Wolfsburg
Die Personalie Arnold ist beim VfL Wolfsburg ein heikles Thema. Der vor einer Woche gefeierte VfL-Boss Peter Christiansen (51) wollte den Vertrag des Mittelfeldspielers vergangenen November nach BILD-Informationen nicht verlängern. Einflussreiche Personen im Aufsichtsrat sollen ihr Veto eingelegt haben. In der Mannschaft ist Arnold umstritten und längst nicht mehr der unumstrittene Liebling. Dennoch trauten sich zuletzt weder Paul Simonis (41) noch Daniel Bauer (43), am Status von Arnold zu rütteln. Jetzt könnte Dieter Hecking diesen Schritt wagen.
Eriksen als Alternative: Erfahrung und Beliebtheit
Mit Christian Eriksen stünde ein beliebter Führungsspieler bereit. Hecking lobte den Dänen nach dem Spiel: „Ich glaube, Christian ist der erfahrenste Spieler im Kader. Er hat viel gesehen im Fußball. Wenn er auch nicht der große Lautsprecher ist, aber kraft seiner Erfahrung wirkt er doch auf diese Mannschaft. Das hat man gegen Hoffenheim gesehen.“ Eriksen selbst zeigte sich auf seinem Instagram-Profil geehrt: „Es war mir eine Ehre, heute für diesen Klub als Kapitän die Binde zu tragen.“
Ausblick: Keller-Duell gegen Werder Bremen
Am kommenden Samstag kommt Werder Bremen zum echten Keller-Duell nach Wolfsburg. Das 1:1 gegen Hoffenheim soll dabei als Mutmacher dienen. Hecking betonte: „Ich glaube, es war ein erster Schritt. Man kann jetzt in der Kürze der Zeit und bei der Schwere der Aufgabe, die wir gegen Hoffenheim erwartet hatten, keine Wunderdinge erwarten. Deshalb ist dieser Punkt ein guter Punkt. Jetzt gilt es, darauf aufzubauen.“ Die Entscheidung über die Kapitänsfrage könnte dabei eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft des VfL Wolfsburg im Kampf um den Klassenerhalt darstellen.



