Bundesliga: Heidenheims Abstieg droht nach Niederlage in Augsburg
Heidenheims Abstieg droht nach Niederlage in Augsburg

Bundesliga: Heidenheims Abstieg droht nach Niederlage in Augsburg

Für den Tabellenletzten wird die Luft im Abstiegskampf immer dünner. Der 1. FC Heidenheim taumelt in der Fußball-Bundesliga weiter ungebremst dem Abstieg entgegen. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt blieb beim 0:1 (0:0) im Kellerduell beim FC Augsburg trotz eines engagierten Auftritts zum neunten Mal in Folge sieglos und hat als Tabellenletzter weiter sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsrang.

Claude-Maurice entscheidet spätes Duell

Alexis Claude-Maurice (80./Foulelfmeter) traf zum Sieg für den FCA, der sich seinerseits etwas Luft verschaffte und seinen Vorsprung auf die direkten Abstiegsplätze auf komfortable acht Punkte ausbaute. Heidenheim droht in der dritten Saison seit dem Aufstieg derweil immer mehr die Rückkehr in die zweite Liga: Mit nur 13 Punkten nach 22 Spieltagen hat seit Einführung der Drei-Punkte-Regel kein Verein mehr den Klassenerhalt geschafft.

Schmidt fordert kämpferische Einstellung

FCH-Trainer Schmidt hatte sich trotz der prekären Lage kämpferisch gegeben. „Ich wüsste nicht, warum wir jetzt aufgeben sollten. Das wäre tragisch, wenn wir so denken würden“, sagte der 52-Jährige. Seine Spieler sollten sich jetzt „nicht wegducken“, forderte Schmidt, der gegen den FCA eine „brutale Einstellung“ sehen wollte.

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Und tatsächlich: Fehlenden Einsatz konnte der Coach seiner Mannschaft keinesfalls vorwerfen. Heidenheim begann engagiert und mutig, lief die favorisierten Gastgeber mitunter schon in der gegnerischen Hälfte an und verteidigte teilweise in Manndeckung über den gesamten Platz. Einziges Problem: Die mit 19 Toren schlechteste Offensive der Liga strahlte so gut wie keine Gefahr aus.

Defensive hält zunächst stand

Immerhin hielt gleichzeitig die bis dato mit 48 Gegentreffern schlechteste Defensive zunächst dicht. Augsburg wurde mit fortlaufender Spieldauer zwar ballsicherer und kam auch zu Chancen, wirklich zwingend waren sie aber nie. Kristijan Jakic (18.), Alexis Claude-Maurice (26.) und Michael Gregoritsch (39.), der es von der Mittellinie aus probierte, scheiterten entweder an FCH-Keeper Diant Ramaj oder der eigenen Zielgenauigkeit.

Heidenheim bleibt aktiv, aber erfolglos

Heidenheim blieb auch nach der Pause aktiv. Winter-Neuzugang Christian Conteh (50.), der sein Bundesliga-Debüt gab, verzeichnete den ersten nennenswerten Abschluss der Gäste. In einem offeneren Spiel übernahm Heidenheim zunehmend die Kontrolle, im Abschluss mangelte es dem Schlusslicht aber zu oft an Überzeugung.

Stattdessen hielt Benedikt Gimber Keven Schlotterbeck im Strafraum zu lange am Trikot, was zum entscheidenden Foulelfmeter führte. Schmidt schüttelte am Seitenrand verzweifelt mit dem Kopf, als Claude-Maurice den Ball zum 1:0 verwandelte. Die Niederlage unterstreicht die dramatische Situation des Vereins im Kampf um den Klassenerhalt.

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