Heidenheims Trainer Schmidt rechnet mit Abstieg nach schwachem Spiel in Bremen
Heidenheims Trainer Schmidt rechnet mit Abstieg

Heidenheims Trainer Schmidt sieht Abstieg als unvermeidlich an

Frank Schmidt, der Trainer des 1. FC Heidenheim, macht nach der 0:2-Niederlage im Abstiegsduell beim SV Werder Bremen deutlich, dass er kaum noch Hoffnung auf den Verbleib in der Fußball-Bundesliga hat. Der 52-Jährige beschönigt nichts und geht davon aus, dass der Weg des Vereins nach drei Jahren Erstklassigkeit in die 2. Liga führt.

Schmidts klare Worte nach der Niederlage in Bremen

„Am Ende haben wir heute deutlich unterstrichen, dass wir nicht daran vorbeikommen zu sagen, dass unser Weg - Stand heute - in die 2. Liga führt“, erklärte Schmidt nach der schwachen Vorstellung seiner Mannschaft im Weserstadion. Er betonte, dass es nicht richtig wäre, zu behaupten, der Glaube sei ungebrochen, und dass Hoffnung im Fußball allein nicht weit trage.

Statistiken untermauern die Hoffnungslosigkeit

Schmidt rechnete vor, warum seine Hoffnung geschwunden ist. „Wir müssten mehr Punkte aufholen im Schnitt, als wir im Schnitt nach 24 Spieltagen geholt haben“, sagte er. Nach dem elften Spiel ohne Sieg haben die Heidenheimer mit 14 Zählern bereits acht Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, den Werder Bremen nach ihrem ersten Erfolg nach 13 Spielen vorübergehend einnimmt.

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Mit der bisherigen Punkteausbeute der Heidenheimer zu diesem Zeitpunkt der Saison schaffte bislang kein Verein seit Einführung der Drei-Punkte-Regel den Klassenverbleib. Erschwerend kommt die mit 31 Toren schlechteste Tordifferenz der Liga hinzu, was die Situation zusätzlich verschärft.

Spieler Dinkci kritisiert die Mannschaftsleistung

Die Leistung im Weserstadion gab ebenfalls keinen Anlass zur Hoffnung. Eren Dinkci, gebürtiger Bremer und ehemaliger Werder-Spieler, äußerte sich selbstkritisch: „Ich hatte das Gefühl, bei uns waren nur Fehler dabei. Jeder, der den Ball hatte, war alleingelassen.“ Er forderte mehr Mut und Einsatz von der Mannschaft: „Wir müssen endlich mutig sein, mehr Eier in der Hose haben, um Fußball zu spielen. Wir sind in einer Situation, in der wir nichts mehr zu verlieren haben.“

Schmidt sieht das Spiel in Bremen als einen solchen Rückschritt an, dass man sich nun mit dem Abstieg beschäftigen müsse und viel Zeit habe, sich auf die 2. Liga vorzubereiten. Die Aussichten für den 1. FC Heidenheim bleiben damit düster, während Werder Bremen zumindest vorübergehend einen Lichtblick im Abstiegskampf erlebt.

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