RB Leipzig: Klub-Legende Heidinger vor historischem Titel mit U19
Heidinger vor historischem Titel mit RB Leipzigs U19

Als Spieler führte er RB Leipzig von der 4. Liga in die 2. Bundesliga. Nun steht Sebastian Heidinger (40) als U19-Trainer vor einem historischen Erfolg: Der erste Nachwuchs-Meistertitel der Vereinsgeschichte ist greifbar. Nach einer starken Saison mit nur drei Niederlagen in 22 Spielen trifft seine Mannschaft am Samstag (12 Uhr) im Achtelfinale auf die Talente des Hamburger SV. Ein unangenehmer, aber machbarer Gegner, findet auch RB-Cheftrainer Ole Werner (37).

Lob vom Cheftrainer

„Der U19 kann man viel zutrauen, auch wenn es ein K.o.-Spiel ist und alles passieren kann. Die Mannschaft hat eine gute Saison gespielt – sowohl als Team als auch in der individuellen Entwicklung“, lobt Werner auf BILD-Nachfrage. Er ergänzt: „Das gesamte Trainerteam und die Nachwuchsabteilung haben einen guten Job gemacht. Wir haben große Hoffnung, die Jungs sind gut gerüstet und heiß auf das Spiel.“

Pikante Personalentscheidung

Trotz der starken Saison müssen Heidinger und sein Assistent Ronny Thielemann (52) den Verein im Sommer verlassen. Statt ihre auslaufenden Verträge zu verlängern, gab RB-Nachwuchschef David Wagner (54) Mitte März die Trennung bekannt. Diese Entscheidung sorgte nicht nur bei Fans, sondern laut BILD-Informationen auch klubintern für Verwunderung. Heidinger gilt als eine der letzten Identifikationsfiguren im Verein. Mit der RB-DNA im Blut wurde er nach seinem Karriereende über fünf Jahre aufgebaut – zunächst als Co-Trainer bei U17 und U19, bevor er ab September 2023 die A-Jugend übernahm.

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Titel zum Abschied?

Verabschiedet sich der Ex-Profi (94 Spiele für RB Leipzig) nun mit dem Titel? Zuzutrauen wäre es ihm, auch wenn er auf Verstärkung von den Profis verzichten muss. Offensiv-Juwel Andrija Maksimovic (18) spielt bei den Profis keine Rolle, darf aber nicht in der U19 eingesetzt werden. Werner: „Er hat wahnsinniges Potenzial und wird bei uns bleiben.“

Die Mannschaft ist dennoch gut gerüstet. Mit einem Sieg gegen den HSV wäre der Traum vom Titel einen Schritt näher – ein passender Abschied für eine Klub-Legende.

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