Heldt: Volland-Rückkehr zu 1860 München war Win-win-Situation für alle Seiten
Heldt: Volland-Rückkehr zu 1860 war Win-win-Situation

Ex-Löwe Heldt verrät Details zur spektakulären Volland-Rückkehr

Am Samstag kehrt Horst Heldt, der heutige Sportvorstand von Union Berlin, mit seiner Mannschaft zum Gastspiel beim FC Bayern nach München zurück. Doch im Vorfeld dieses Duells richtet sich der Fokus auf ein anderes Münchner Thema: die emotionale Rückkehr von Kevin Volland zum TSV 1860 München in der vergangenen Saison. Im exklusiven Interview erklärt der ehemalige Löwe, warum dieser Transfer aus seiner Sicht eine perfekte Win-win-Situation für alle beteiligten Parteien darstellte.

Frühe Gespräche und gemeinsame Lösungsfindung

Herr Heldt, die Rückkehr von Kevin Volland zum TSV 1860 hat vor der Saison für enormen Hype gesorgt. Wie haben Sie als Ex-Löwe persönlich auf diesen Wechsel reagiert?

Horst Heldt betont, dass die Gespräche über Volland's Zukunft bereits sehr früh begonnen haben. „Er hat damals recht schnell signalisiert, dass Sechzig eine ernsthafte Option für ihn ist“, erklärt der Union-Berlin-Boss. Allerdings hatte der Stürmer zu dieser Zeit mit Verletzungen zu kämpfen, was die Situation zusätzlich komplizierte. „Deshalb haben wir intensiv versucht, gemeinsam eine gute Lösung zu erarbeiten, die für alle Seiten tragbar ist“, so Heldt weiter.

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Verzicht und Vorteile für alle Beteiligten

Laut Heldt's Schilderung profitierte letztlich jede Partei von der getroffenen Vereinbarung. „Wir konnten durch den Abgang freier agieren und er konnte wieder für Sechzig spielen“, beschreibt er die Vorteile. Dabei hebt der Sportmanager besonders hervor, dass Volland bewusst auf einen erheblichen Teil seines Gehalts verzichtete, um den Wechsel überhaupt möglich zu machen. „Es war am Ende wirklich eine Win-win-Situation für alle Parteien“, resümiert Heldt mit Überzeugung.

Vollands mentale Vorbereitung als Schlüsselfaktor

Auf die Nachfrage, ob Volland's Rückkehr zum TSV 1860 denn selbstverständlich gewesen sei, antwortet Heldt differenziert. „Er musste sich schon wieder hineinkämpfen“, gesteht er ein. Doch aus den intensiven Gesprächen mit dem Spieler habe er deutlich herausgehört, dass Volland mit voller Euphorie und Entschlossenheit an dieses Kapitel heranging. „Er war im Kopf ausgezeichnet darauf vorbereitet, dass er ein Gesicht des Vereins wird. Das war der entscheidende Schlüssel, dass es letztlich geklappt hat“, analysiert Heldt.

Daumendrücken für den Aufstieg der Löwen

Aktuell herrscht an der Grünwalder Straße berechtigte Aufstiegshoffnung. Heldt zeigt sich hier optimistisch, aber realistisch. „Es ist alles möglich. Der Blick muss nach vorne gerichtet werden, und man muss immer positiv bleiben“, mahnt der erfahrene Fußballmanager. Mit der überwältigenden Unterstützung der zahlreichen Fans wäre ein Aufstieg dem Verein aus seiner Sicht absolut zu gönnen. „Ich drücke natürlich die Daumen, wobei da durchaus auch meine persönlichen Sympathien mitschwingen. Es wäre einfach fantastisch für 1860“, bekennt Heldt offen.

Kein Besuch bei möglicher Feier

Die Frage, ob er bei einer möglichen Aufstiegsfeier der Löwen persönlich vorbeischauen würde, beantwortet Heldt mit einem Lachen und klarer Absage. „Nein, ich hätte ja mit dem Aufstieg nicht im Ansatz etwas zu tun“, stellt er bescheiden klar. Dennoch würde er sich aufrichtig für den Verein freuen, sollte der lang ersehnte Aufstieg tatsächlich gelingen.

Das Interview zeigt eindrucksvoll, wie durch offene Kommunikation, gegenseitiges Verständnis und Kompromissbereitschaft selbst komplexe Transfers zu Lösungen führen können, von denen letztlich alle Beteiligten profitieren.

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