Hertha BSC gewinnt gegen Nürnberg 2:1 und wahrt minimale Aufstiegshoffnung
Hertha gewinnt 2:1 gegen Nürnberg, Aufstieg fast unmöglich

Hertha BSC siegt gegen Nürnberg, doch Aufstiegstraum schwindet

In einem packenden Zweitliga-Duell hat Hertha BSC am 1. März 2026 einen wichtigen, wenn auch kleinen Erfolg gefeiert. Die Berliner setzten sich gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:1 durch und zeigten damit eine Reaktion auf die zuvor enttäuschende Niederlage in Paderborn. Dennoch bleibt das erklärte Saisonziel, der Aufstieg in die Bundesliga, in weiter Ferne und erscheint nur noch mit einem kleinen Wunder erreichbar.

Brekalo als Matchwinner in entscheidenden Momenten

Josip Brekalo erwies sich einmal mehr als entscheidender Spieler für die Berliner. Der Mittelfeldakteur brachte Hertha in der 20. Spielminute mit einem präzisen Schuss in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause gelang Tom Baack von Nürnberg jedoch der überraschende Ausgleich in der Nachspielzeit. Das Spiel blieb lange Zeit ausgeglichen, bis Brekalo in der 88. Minute den verdienten Siegtreffer für die Hauptstädter erzielte und damit seine Doppelpack-Perfektion unter Beweis stellte.

Dieser Sieg war dringend notwendig, nachdem Hertha in den vergangenen neun Spielen nur einen einzigen Dreier einfahren konnte. Die Mannschaft von Trainer Stefan Leitl hatte das Aufstiegsziel zunehmend aus den Augen verloren, besonders nach der deutlichen 2:5-Niederlage gegen Paderborn. Geschäftsführer Peter Görlich hatte vor dem Spiel klare Worte gefunden und eine Reaktion seiner Mannschaft eingefordert.

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Aufstiegschancen mathematisch minimal

Trotz des wichtigen Heimsieges bleibt die Situation für Hertha BSC in der Aufstiegsfrage prekär. Der Rückstand auf den dritten Platz, der zur Relegation berechtigt, beträgt weiterhin acht Punkte. Bei nur noch wenigen verbleibenden Spieltagen ist diese Lücke kaum noch zu schließen, was die Verantwortlichen bereits in der Vorwoche dazu veranlasste, den Aufstieg praktisch abzuhaken.

Görlich betonte im Vorfeld bei Sky, dass man "an der ein oder anderen Stelle nachjustieren" müsse und eine dauerhafte Zweitligazugehörigkeit für den Verein "zu wenig" sei. Die Berliner zeigten gegen Nürnberg zwar Engagement und verdiente Führung, doch der Gegner aus Franken agierte lange Zeit ideenlos, bevor der erste vernünftige Angriff zum Ausgleich führte.

Nach der Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Höhepunkten, bis Brekalos spätes Tor die Entscheidung brachte. Dieser Sieg gibt der Mannschaft zwar moralischen Rückenwind, ändert aber wenig an der fast aussichtslosen Aufstiegssituation. Für die Fans bleibt nur die Hoffnung auf besagtes Wunder in den verbleibenden Saisonspielen.

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