Hertha BSC: Pokal-Aus wirkt nach - Leitl hofft auf Fokus-Umschaltung für Hannover
Hertha: Pokal-Aus wirkt nach - Leitl hofft auf Fokus-Umschaltung

Hertha BSC: Pokal-Aus wirkt nach - Leitl hofft auf Fokus-Umschaltung für Hannover

Das unglückliche Ausscheiden aus dem DFB-Pokal im Elfmeterschießen gegen den SC Freiburg lastet noch schwer auf den Spielern von Hertha BSC. Trainer Stefan Leitl gestand, dass die mentale und physische Erschöpfung im Team spürbar ist und die Vorbereitung auf das wichtige Heimspiel gegen Hannover 96 in der 2. Fußball-Bundesliga erschwert.

Müdigkeit als Herausforderung

„Es tut auch heute noch verdammt weh. Heute hatten wir wenig Energie für Samstag, ab morgen wird es gut sein“, erklärte Leitl im Hinblick auf das Duell mit seinem früheren Verein Hannover 96. Der Trainer hatte nach der emotionalen Pokalniederlage den Mittwoch freigegeben und auch am Donnerstag nur ein leichtes Training absolvieren lassen. „Eine gewisse Müdigkeit ist noch da, physisch und mental“, so Leitl, der zugab, selbst die Enttäuschung noch nicht vollständig verarbeitet zu haben.

Zuversicht trotz Rückschlag

Trotz der aktuellen Erschöpfung zieht der 48-jährige Trainer positive Signale aus den jüngsten Leistungen seiner Mannschaft. „Wir haben sehr viel Zuversicht aufgrund der Leistungen in beiden Spielen“, betonte Leitl. Neben der achtbaren Vorstellung gegen den Erstligisten Freiburg hatte Hertha zuvor mit einem 3:0-Auswärtssieg beim damaligen Tabellenzweiten Elversberg aufhorchen lassen und sich damit der Aufstiegsregion der 2. Bundesliga angenähert.

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Druck im Aufstiegsrennen

Gegen den Tabellennachbarn Hannover 96, der als Fünfter der Tabelle vier Punkte Vorsprung vor Hertha BSC hat, stehen die Berliner unter erheblichem Siegdruck. Ein Erfolg ist notwendig, um den Anschluss an die Aufstiegsplätze nicht zu verlieren. Leitl zeigt sich optimistisch, dass seine Spieler rechtzeitig den notwendigen Fokus finden werden.

Zeitplan bis zum Spieltag

„Ich bin davon überzeugt, dass es morgen weg ist. Dann wird der Fokus auf der Liga liegen“, sagte der Hertha-Trainer. Allerdings wird er erst nach dem Freitagstraining eine klarere Vorstellung davon haben, welche Spieler am Samstag gegen seinen früheren Arbeitgeber auflaufen können. „Ganz klar sehe ich es am Samstag um 11.45 Uhr“, so Leitl, wenn er den offiziellen Aufstellungsbogen abgeben muss.

Die Berliner hoffen, dass die gezeigte Leistungsfähigkeit gegen den klassenhöheren SC Freiburg als Rückenwind für die anstehende Ligaaufgabe dienen wird und sie den emotionalen Rückschlag schnell hinter sich lassen können.

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