Entwarnung bei Hertha-Star Marton Dardai: Keine schwere Verletzung nach Zusammenprall
Aufatmen bei Hertha BSC und der ungarischen Nationalmannschaft! Der Innenverteidiger Marton Dardai (24) hat nach seinem furchtbaren Zusammenprall beim Auswärtsspiel in Düsseldorf keine schwere Kopfverletzung erlitten. Beim 5:2-Sieg der Berliner knallte der ungarische Nationalspieler in der 7. Spielminute mit Fortuna-Spieler Jordi Paulina (21) heftig zusammen und musste sogar kurz bewusstlos vom Platz getragen werden.
Untersuchungen bringen gute Nachrichten
Die zunächst befürchtete schwere Gehirnerschütterung hat sich bei den medizinischen Untersuchungen zu Beginn der Woche nicht bestätigt. Stattdessen diagnostizierten die Ärzte „nur“ einen gewaltigen Brummschädel, der mit etwas Ruhe auskuriert werden konnte. Diese positive Entwicklung bedeutet, dass Dardai nicht wie anfangs befürchtet für mehrere Wochen ausfällt, sondern bereits wieder einsatzbereit ist.
Der Linksfuß konnte deshalb sogar schon nach Ungarn reisen, wo er von Nationaltrainer Marco Rossi für die beiden anstehenden Freundschaftsspiele nominiert wurde. Gegen Slowenien am 28. März und Griechenland am 31. März in Budapest könnte der Innenverteidiger nun sogar in beiden Partien auflaufen.
Wichtige Stütze für Hertha BSC
Für Hertha-Trainer Stefan Leitl (48) ist die schnelle Genesung seines Defensivspielers ebenfalls eine ausgezeichnete Nachricht. Dardai steht dem Team bereits beim nächsten Zweitligaspiel in Dresden am 4. April (20.30 Uhr) wieder zur Verfügung. Der 24-Jährige hat sich in dieser Saison als feste Größe im Kader etabliert und bereits 24 von 27 möglichen Spielen absolviert.
Ohne die befürchtete Gehirnerschütterung werden mit Sicherheit noch zahlreiche weitere Einsätze für den talentierten Verteidiger folgen. Für Hertha BSC bedeutet dies eine wichtige personelle Verstärkung im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga, während die ungarische Nationalmannschaft auf einen voll einsatzfähigen Schlüsselspieler zurückgreifen kann.



