Hertha BSC stürzt in Paderborn ab: Aufstiegshoffnungen schwinden nach 2:5-Klatsche
Herthas Aufstiegstraum droht nach Pleite in Paderborn zu platzen

Hertha BSC stürzt in Paderborn ab: Aufstiegshoffnungen schwinden nach 2:5-Klatsche

Fußball-Zweitligist Hertha BSC muss den Traum von der Rückkehr in die Bundesliga langsam aber sicher begraben. Beim direkten Konkurrenten SC Paderborn erlitten die Berliner am Sonntag eine bittere 2:5 (1:3)-Niederlage und kassierten damit den nächsten harten Rückschlag im Aufstiegsrennen. Mit nunmehr 34 Punkten liegt das Team von Trainer Stefan Leitl bereits zehn Zähler hinter dem begehrten Relegationsrang drei.

Paderborn dominiert von Beginn an

Im ersten Durchgang spielte praktisch ausschließlich der Gastgeber, während Hertha viel zu harmlos und passiv agierte. Diese defensive Schwäche nutzte Paderborn konsequent aus: Sebastian Klaas (7. Minute) drückte eine präzise Flanke von Raphael Obermair über die Linie und gab damit die Richtung vor. Die Berliner liefen in der Folgephase fast nur hinterher und mussten bereits in der 20. Minute die zweite Niederlage hinnehmen, als Tjark Scheller nach einem Eckball erhöhte.

Kurze Hoffnungsschimmer und jähes Ende

In dieser Drangphase gelang Hertha überraschend der Anschlusstreffer: Luca Schuler (39.) veredelte den ersten wirklich gefährlichen Angriff der Gäste mit einer gekonnten Hacke zum 1:2. Unmittelbar vor der Pause vergaben jedoch Ruben Müller (44.) und Stefano Marino (45.) zwei glasklare Chancen für Paderborn, ehe Nick Bätzner in der Nachspielzeit einen Abpraller einschoss und damit die 1:3-Pausenfuhrung fixierte.

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Nach der Pause reagierte Trainer Leitl mit einem dreifachen Wechsel, wodurch Hertha etwas griffiger wirkte. Angeführt von Kapitän Fabian Reese unternahmen die Berliner nun mehr Offensivbemühungen, Reese traf in der 59. Minute sogar den Pfosten. Dieses kurze Aufbäumen wurde jedoch jäh unterbunden, als Ernst Marino im Strafraum foulte und Mika Baur den fälligen Elfmeter in der 65. Minute verwandelte. Nur drei Minuten später legte Raphael Obermair nach, während der Treffer des eingewechselten Josip Brekalo (70.) für Hertha lediglich noch kosmetische Bedeutung hatte.

Bilanz und Aussichten

Die Torschützen für den siegreichen SC Paderborn waren Sebastian Klaas (7.), Tjark Scheller (20.), Nick Bätzner (45.+4), Mika Baur (65./Foulelfmeter) und Raphael Obermair (68.). Für Hertha BSC trafen Luca Schuler (39.) und Josip Brekalo (70.). Mittlerweile stehen die Berliner bei lediglich einem Sieg aus den vergangenen neun Ligapartien – eine desaströse Bilanz, die den Aufstiegstraum praktisch zum Platzen bringt. Der SC Paderborn (43 Punkte) darf hingegen weiterhin auf die Aufstiegsränge schielen und festigt seine Position im oberen Tabellendrittel.

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