Rätselhafter Rucksacktausch in der Uckermark: Ladegerät verschwindet, Klopapier taucht auf
Ein merkwürdiger Vorfall beschäftigt die Prenzlauerin Christiane Siebert seit Tagen. Sie wandte sich an den Nordkurier, um Aufklärung über ein rätselhaftes Geschehen zu erhalten, das mit einem verschwundenen Rucksack und einem ungewöhnlichen Tausch zusammenhängt. Weder die Polizei noch das Fundbüro konnten bisher helfen, sodass die Hoffnung nun auf eine öffentliche Veröffentlichung ruht.
Der Vorfall: Ein Rucksack verschwindet, ein anderer taucht auf
Am Sonnabend, dem 21. März, besuchte ein Bekannter von Christiane Siebert sie in Prenzlau. Gegen 9 Uhr morgens stellte er sein Fahrrad vor dem Hausaufgang in der Külzstraße 35 ab, nachdem er Brötchen geholt hatte. In der Eile vergaß er jedoch, seinen Rucksack mitzunehmen, der am Gepäckständer hing. Als ihm der Fehler auffiel und er wenig später aus dem Fenster schaute, war der Rucksack verschwunden.
Der Mann lief aufgeregt nach unten und entdeckte zu seiner großen Verwunderung, dass an der Stelle seines Rucksacks nun ein fast identisches Gepäckstück auf dem Boden stand. Beim Durchschauen des Inhalts kam jedoch die Ernüchterung: Statt des wertvollen Ladegeräts für sein fast neues E-Bike fand sich nur Toilettenpapier in dem Rucksack.
Christiane Siebert räumt verwundert ein: „Wir können uns echt keinen Reim darauf machen. Aber uns liegt natürlich viel daran, dass wir das Ladegerät zurückbekommen.“Die Suche nach einer Lösung: Keine Schuldzuweisungen, nur Rückgabe gewünscht
Das Paar möchte demjenigen, der mit dem falschen Rucksack verschwunden ist, gar keinen Vorwurf machen. Christiane Siebert versichert: „Egal, was da vorgefallen ist, man kann es ja rückabwickeln.“ Es gehe nicht um Schuld oder Nichtschuld, sondern einzig darum, das Ladegerät für das E-Bike zurückzuerhalten. Sie hofft, dass eine Veröffentlichung in der Presse dabei helfen kann, den Kontakt herzustellen.
Wer sich angesprochen fühlt, kann sich per E-Mail in der Redaktion melden. Alternativ besteht die Möglichkeit, direkt bei Christiane Siebert zu klingeln und den Rucksack persönlich vorbeizubringen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn es eine Lösung gibt“, betont die Prenzlauerin.
Der Vorfall bleibt bislang ungeklärt, doch die Hoffnung auf eine friedliche Rückgabe ist groß. Die Uckermärkerin appelliert an die Öffentlichkeit, bei der Aufklärung zu helfen, damit das rätselhafte Geschehen ein befriedigendes Ende findet.



