Hjulmands Hoffnung: Leverkusen will nach Heidenheim-Debakel Champions-League-Platz jagen
Hjulmand: Leverkusen will nach Heidenheim-Debakel CL-Platz jagen

Leverkusens Trainer Hjulmand bleibt trotz Heidenheim-Debakel zuversichtlich

Nach dem blamablen 3:3 beim Bundesliga-Schlusslicht Heidenheim herrscht bei Bayer Leverkusen große Enttäuschung. Trainer Kasper Hjulmand (53) zeigte sich nach dem Spiel sichtlich frustriert an der Seitenlinie und musste erneut eine verpasste Siegchance beklagen.

Standard-Aussage des Dänen spiegelt Leverkusens Lage wider

„Heute sind wir wieder enttäuscht“ – dieser erste Satz des Bayer-Trainers nach dem Spiel beschreibt treffend die aktuelle Situation der Werkself. „Drei Tore geschossen – das muss genug sein, um einen Sieg zu holen. Wir sind natürlich enttäuscht mit diesen zwei Punkten, die wir verloren haben“, analysierte Hjulmand die verpasste Gelegenheit.

Das Remis in Heidenheim war sogar noch bitterer als das 3:3 vor zwei Wochen in Freiburg. Während Leverkusen damals zwei Rückstände aufholte und das Spiel drehte, lag die Mannschaft in Heidenheim zwischenzeitlich mit 2:0 und 3:2 in Führung, gab den Sieg aber erneut aus der Hand.

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Hjulmand analysiert den Spielverlauf

Der dänische Trainer zeigte sich besonders enttäuscht über den Leistungseinbruch nach der Halbzeitpause: „Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt. Wir haben hinten fast nichts zugelassen und zwei gute Tore erzielt“, erklärte Hjulmand. „Wir haben über diese erste Halbzeit natürlich in der Kabine gesprochen und gesagt: Wir spielen wieder nach vorne.“

Doch der Plan ging nicht auf: „Wir haben diese Initiative ein bisschen verloren und nicht mehr gut verteidigt“, kritisierte der 53-Jährige den Leistungsabfall seiner Mannschaft in der zweiten Spielhälfte.

Champions-League-Kampf als klares Ziel

Mit Blick auf die letzten sieben Bundesliga-Spiele und den Kampf um die Champions-League-Plätze betonte Hjulmand: „Wir werden die vier Punkte, die uns jetzt fehlen, nach der Länderspielpause jagen. Das ist unser glasklares Ziel.“

Doch was macht den Trainer trotz der aktuellen Rückschläge zuversichtlich, dass sein Team am Ende doch noch Platz 3 oder 4 erreichen kann? Seine Antwort sorgte für Erstaunen.

Rhythmus als Hoffnungsträger

Hjulmand sieht einen entscheidenden Vorteil für sein Team darin, dass die Belastungen durch die Champions League nach dem Aus gegen Arsenal nun wegfallen: „Wir haben Spieler, die von Verletzungen zurückkommen. Wir haben nach der Länderspielpause drei normale Wochen. Ich glaube, der Rhythmus, dass wir von Samstag zu Samstag spielen können, wird sehr gut für uns.“

Warum es jedoch zu dem Leistungseinbruch nach der Pause kam, konnte auch der erfahrene Trainer nicht genau erklären: „Wenn das so leicht wäre, dann wäre es auch leicht, ein Trainer zu sein. Klar ist, dass wir besser verteidigen müssen – so geht es nicht weiter. Das müssen wir verändern.“

Die Zeit für Verbesserungen wird langsam knapp. Leverkusen muss in den verbleibenden Spielen zeigen, dass die Mannschaft aus den Fehlern gelernt hat und den angestrebten Champions-League-Platz doch noch erreichen kann.

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