Hoeneß spricht aus, was viele beim FC Bayern denken
Hoeneß spricht aus, was viele bei Bayern denken

Hoeneß spricht aus, was viele beim FC Bayern denken

Wortgewaltig wie immer meldet sich Uli Hoeneß zu Wort. Das Interview des Klub-Patrons der Bayern sollte vor allem drei Spieler zittern lassen.

Es war ein Heimspiel für Uli Hoeneß: Der Aufsichtsrat des FC Bayern bat den Bezahlsender DAZN im „Freihaus Brenner“ zum Interview. Es handelt sich dabei um jenes legendäre Restaurant, das der Patron gerne besucht – zudem liegt es nicht weit von seinem Zuhause. Hoch droben über dem Tegernsee kam Hoeneß ins Plaudern. Doch so jovial sein Ton auch war, so deutlich waren auch die Botschaften, die er im Gepäck hatte.

Dabei wurde deutlich: Drei Spieler müssen sich ernsthaft Gedanken machen, aus unterschiedlichen Gründen steigt der Druck. Am deutlichsten kritisierte Hoeneß Konrad Laimer.

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Hoeneß sendet Warnung an Laimer

„Konny ist ein Spieler, den ich sehr liebe“, sagte der 74-Jährige. Der Österreicher sei „für die Mannschaft extrem wichtig, genauso für die Außendarstellung des Vereins.“ Doch dann fügte er einen klaren Hinweis hinzu: „Aber er ist eben nicht Maradona“, machte Hoeneß deutlich. Im Fall Laimer wagte sich der Ehrenpräsident damit aus der Deckung und offenbarte das, was viele in der Klubführung denken. Die Ansage: Konrad, übertreibe es nicht! Grund hierfür sind die exorbitanten Gehaltsforderungen, die der Außenverteidiger dem Vernehmen nach stellt. Von rund 15 Millionen Euro pro Jahr ist die Rede. Aktuell verdient er um die neun Millionen.

Und sollte das nicht schon Warnung genug sein, legte Hoeneß sogar noch nach. Als er nach einem Spieler von Paris Saint-Germain gefragt wurde, den er gerne beim FC Bayern sähe, sagte er: „Hakimi, den würden sie sofort nehmen, weil er bei uns gut reinpassen würde.“

Auch Davies gerät ins Visier der Bayern-Bosse

Angesichts der Tatsache, dass der Marokkaner Außenverteidiger ist, schwingt hier auch ein wenig mit, was SPORT1 jüngst bereits berichtete: Statt Anthony Gordon von Newcastle United würde man sich im Aufsichtsrat des FC Bayern eher einen Mann für die rechte Abwehrseite wünschen – oder für die linke. Denn auch Alphonso Davies ist ins Visier der Führungsriege geraten. Er gilt nach seiner Vertragsverlängerung im Februar 2025 als arg teures Vergnügen, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mehr stimmt – auch aufgrund seiner Verletzungsanfälligkeit.

Und Josip Stanisic? Der 26-Jährige kann sich noch am sichersten fühlen. Sein Vertrag läuft noch bis 2029 und er verfügt als Eigengewächs und gebürtiger Münchner über einen gewissen Bonus. Doch seine überschaubare Leistung im Hinspiel bei PSG ist auch den Bossen nicht verborgen geblieben – auch bei ihm wird der Druck erhöht. Stanisic muss aber zugutegehalten werden, dass er bisher ansonsten eine sehr gute Saison gespielt hat.

Kompany lobt – aber die Zukunft ist ungewiss

Laimer zu gierig, Davies zu teuer, Stanisic in Paris überfordert – so fällt SPORT1-Infos zufolge aktuell das zugespitzte Urteil der Klub-Hüter aus. Daher auch die warnenden Worte durch Hoeneß. Immerhin kann sich das Trio auf die Loyalität des Trainers verlassen. Vincent Kompany schwärmte am Dienstag auf der Pressekonferenz von allen drei Spielern. Bei Stanisic lobte er die saubere Ballbehandlung und den Speed, bei Laimer dessen Aggressivität und bei Davies die Schnelligkeit und klugen Hereingaben. Im Sommer werden die Karten aber neu gemischt.

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