VfB-Trainer Hoeneß vor Bayern-Spiel kämpferisch: 'Keine Ehrfurcht'
Hoeneß vor Bayern-Spiel kämpferisch: 'Keine Ehrfurcht'

VfB-Trainer Hoeneß vor Bayern-Spiel kämpferisch: 'Keine Ehrfurcht'

Der VfB Stuttgart bereitet sich unter Trainer Sebastian Hoeneß mit kämpferischer Einstellung auf den Süd-Schlager gegen den FC Bayern München vor. Das Bundesliga-Spiel findet am Sonntag um 17:30 Uhr in der Allianz Arena statt und wird bei DAZN übertragen.

Respekt ja, Ehrfurcht nein

„Der Respekt ist da“, betonte Hoeneß in seiner Pressekonferenz, doch vor Ehrfurcht erstarren wolle seine Mannschaft nicht. Der Trainer verwies auf den Erfolg in Leverkusen, wo der VfB im Januar mit 4:1 gewann und eine Serie brach. „Uns ist es gelungen, in Leverkusen eine Serie zu brechen, warum soll es nicht auch in München gelingen?“, fragte der Coach rhetorisch.

Große Aufgabe gegen herausragende Bayern

Hoeneß zollte dem FC Bayern großen Respekt für deren Leistungen. „Man muss den Bayern gratulieren“, sagte er und verwies auf die „zwei schwierigen Spiele“ gegen Real Madrid in der Champions League. Die Münchner spielten sowohl international als auch in der Bundesliga „in ihrer eigenen Liga“ und machten „viele Dinge unglaublich gut“.

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Sein Kollege Vincent Kompany führe die Mannschaft „in herausragender Form“, weshalb Hoeneß klarstellte: „Das wird eine große Aufgabe.“ Als Tabellendritter brauche der VfB im Kampf um die Champions League jeden Punkt.

Schwächen erkennen und nutzen

Auf die Frage nach möglichen Schwächen der Bayern antwortete Hoeneß: „Da wirst du nicht viel finden.“ Dennoch verwies er auf das „in Phasen recht offene Spiel“ der Münchner im Heimspiel gegen Real Madrid. „Bei Ballverlusten sind sie in den ein oder anderen langen Konter gelaufen, was ich sonst nicht sehe in ihren Spielen.“

In diesen Situationen gelte es für den VfB, „klinisch“ zu sein. „Es wird die Chancen geben“, zeigte sich Hoeneß überzeugt, auch wenn der gesperrte Topstürmer Deniz Undav fehlt.

Personelle Entscheidungen und Strategie

Wer Undav ersetzen wird, wollte der Trainer nicht verraten. „Ich lasse mich da nicht locken“, sagte Hoeneß. Ob die Bayern rotieren oder nicht, sei für die VfB-Strategie nicht entscheidend. „Wir haben eine grundsätzliche Idee im Kopf, da ist es irrelevant, ob Jamal Musiala oder Luis Díaz spielt – wir können bei beiden von absoluter Weltklasse sprechen.“

Die Herangehensweise des VfB sei daher klar definiert: „Spielglück erarbeiten, Momentum kreieren – dafür brauchst du sehr viel Mut, Überzeugung und eine gewisse Leidensfähigkeit.“ Die Botschaft ist eindeutig: Keine Ehrfurcht.

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