Comeback rückt näher: Wird Hountondji St. Paulis Rettungs-Knipser?
Hountondji-Comeback: St. Paulis Hoffnung kehrt zurück

Comeback rückt näher: Wird Hountondji St. Paulis Rettungs-Knipser?

Es war ein erfreulicher Anblick, der sich den Fans am Mittwoch beim Training des FC St. Pauli bot. Während die Mannschaft mit Chef-Coach Alexander Blessin trainierte, drehte ein anderer erstmals wieder für alle sichtbar viele Runden um den Platz: Andréas Hountondji ackert nach seinem Haarriss im linken Sprunggelenk, den er sich zum Jahresende zugezogen hatte, intensiv am Comeback.

Verletzungspech und beeindruckende Torquote

Wegen dieser Verletzung und weiterer Blessuren in der Hinrunde konnte der Leih-Stürmer vom FC Burnley nur zwölf Bundesliga-Spiele bestreiten, dazu zwei Pokal-Spiele. Trotzdem ist der Franzose mit Wurzeln in Benin immer noch der effektivste Stürmer der Kiez-Kicker. Durch seine drei Tore in den ersten drei Spielen und den Treffer beim 1:3 in München Ende November hat er alle 152 Minuten getroffen. Jetzt gilt es, ihn wieder spielfähig zu bekommen.

Der Weg zurück auf den Platz

Anfang des Jahres verkündete der FC St. Pauli die bittere Diagnose für den Nationalspieler, der damit „bis auf Weiteres nicht zur Verfügung“ stünde. Ein Zeitrahmen für eine Rückkehr wurde bewusst nicht genannt. In der ersten Phase wurde der Fuß komplett entlastet und mit einem Spezialschuh ruhiggestellt. Den Schuh ist Hountondji seit ein paar Wochen los. Vorsichtig wurde der Fuß Woche für Woche mehr belastet.

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Mittlerweile wird die Belastung fußballerisch gesteigert. Wie es weitergeht, hängt davon ab, wie der Stürmer die Steigerungen verkraftet. Sollte er keine Reaktion zeigen, könnte er zügig individuell aufbelastet werden. Soll heißen: Auch an Mannschaftstraining ist zumindest in Teilen in ein, zwei Wochen schon zu denken.

Realistische Perspektive für die Saisonfinalphase

Bis zur Spielfähigkeit ist es aber noch etwas hin. Realistisch ist vermutlich die Zeit nach der Länderspiel-Pause Ende März. Bis dahin wären es noch vier Spiele. Aber: Zumindest beim Saison-Finale mit den letzten sieben Spielen könnte er wieder eingreifen – und St. Pauli mit seiner Tor-Quote vielleicht entscheidend helfen. Die Rückkehr des 23-Jährigen wäre ein wichtiger Impuls für die Mannschaft in der entscheidenden Phase der Saison.

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