HSV bangt um Capaldo-Comeback: Bauchmuskelverletzung verzögert Rückkehr vor Köln-Spiel
HSV: Capaldo-Comeback vor Köln-Spiel weiter ungewiss

HSV vor Köln-Spiel: Comeback von Nicolas Capaldo weiter ungewiss

Nach dem wichtigen Auswärtssieg beim VfL Wolfsburg (2:1) will der Hamburger SV in der Bundesliga gegen den nächsten Tabellenkonkurrenten nachlegen. Für die Partie am Samstag gegen den 1. FC Köln (18.30 Uhr, Sky) hofft Trainer Merlin Polzin auf die Rückkehr zuletzt verletzter Spieler. Ein zentraler Kandidat dafür ist Vizekapitän Nicolas Capaldo.

Capaldo arbeitet an Comeback nach Bauchmuskelverletzung

Der 27-jährige Argentinier musste vor eineinhalb Wochen im Spiel gegen RB Leipzig (1:2) mit einer Bauchmuskelverletzung vorzeitig ausgewechselt werden. „Bei ihm wird es nach und nach besser“, erklärt Polzin, der sogar auf eine Kadernominierung für das Köln-Spiel hofft: „Es wird für eine Punktlandung. Das Ziel ist es, das hinzubekommen. Wir werden es versuchen.“

Doch die Zeit wird knapp. Am Dienstag und Mittwoch war Capaldo noch nicht wieder im Mannschaftstraining, sondern arbeitete individuell im Stadion an seinem Comeback. Damit eine Nominierung für das Spiel gegen Köln realistisch bleibt, müsste der Mittelfeldspieler wohl mindestens die letzten beiden Trainingseinheiten am Donnerstag und Freitag vollständig mitmachen.

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Polzin betont Bedeutung des Argentiniers

Normalerweise achtet der HSV-Coach darauf, dass Spieler nach Verletzungspausen längere Zeit wieder im Training sind, bevor er sie für Spiele nominiert. Für eine schnelle Rückkehr Capaldos sprechen jedoch die relativ kurze Ausfallzeit und sein unbedingter Wille, auf dem Platz zu stehen. „Als Trainer bist du mehr Träumer als Realist. Er ist ein ganz wichtiger Spieler“, betont Polzin die Bedeutung des Argentiniers für das Team.

Auch Grønbaek nähert sich Comeback

Neben Capaldo macht auch Teamkollege Albert Grønbaek Fortschritte auf dem Weg zurück ins Mannschaftstraining. Der 24-jährige Däne hatte zuletzt mit Oberschenkelproblemen zu kämpfen. „Bis er bei 100 Prozent ist, braucht er mal eine Trainingswoche, in der er nicht Jokerspieler ist oder gesteuert wird, sondern voll durchzieht“, erklärt Polzin die Situation.

Weiter führt der Trainer aus: „Ich freue mich, ihn im Mannschaftstraining zu sehen, und hoffe, dass er das halten kann, um schnellstmöglich einzugreifen. Ob das Samstag ist, lässt sich jetzt noch nicht absehen. Wenn wir die Überzeugung haben, dass eine volle Trainingswoche reicht, dann kann es so sein.“ Für den HSV stand Grønbaek in dieser Saison noch gar nicht auf dem Feld.

Elfadli trainiert individuell

Ein weiterer Spieler auf dem Weg zurück ist Daniel Elfadli. Der 28-Jährige absolvierte am Mittwoch nach Kniebeschwerden überwiegend Einzeltraining, nachdem er am Dienstag bereits erste Schritte im Mannschaftstraining gemacht hatte.

Die Personalprobleme im Mittelfeld bleiben damit eine Herausforderung für Polzin, der gegen Köln dringend auf Verstärkung aus der Verletztenabteilung hofft. Die kommenden Trainingstage werden zeigen, ob Capaldo oder Grønbaek rechtzeitig fit werden, um dem HSV im Abstiegskampf zu helfen.

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