Italienische Medien nach WM-Aus: 'Wie im schlimmsten Albtraum'
Die italienische Fußballnation befindet sich in einem Zustand kollektiver Trauer und Enttäuschung. Zum dritten Mal in direkter Folge hat der viermalige Weltmeister die Qualifikation für die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft verpasst. Die Sportmedien des Landes reagieren mit scharfer Kritik und drastischen Worten auf das erneute Scheitern der Nationalmannschaft.
Medienecho: Von 'Apokalypse' bis 'totalem Scheitern'
Die renommierte Gazzetta dello Sport beschreibt die Situation mit den Worten: „Eine weitere historische Niederlage! Wie im schlimmsten Albtraum. Wir halten die Rückkehr zur WM in der Hand – und sehen zu, wie sie uns im Elfmeterschießen entrissen wird. Die Apokalypse geht weiter.“ Das Blatt spricht damit vielen Fans aus der Seele, die das erneute Scheitern kaum fassen können.
Tuttosport fordert radikale Konsequenzen: „Jetzt müssen alle rausfliegen! Das totale Scheitern. Ein Desaster. Italien sagt zum dritten Mal bitter Lebewohl.“ Die Zeitung macht deutlich, dass nach diesem erneuten Debakel personelle Veränderungen unausweichlich erscheinen.
Weitere Pressestimmen zum WM-Aus
Der Corriere della Sera titelt knapp und deutlich: „Italienische Apokalypse! Die WM fällt für die Azzurri zum dritten Mal in Serie aus.“ Die Zeitung unterstreicht damit die historische Dimension des erneuten Scheiterns.
La Stampa analysiert: „Italienisches Desaster! Italien scheitert schon wieder, Bosnien-Herzegowina behält im Elfmeterschießen die Nerven.“ Das Blatt hebt hervor, dass das Team von Bosnien-Herzegowina in der entscheidenden Phase die bessere Nervenstärke bewies.
Der Corriere dello Sport resümiert melancholisch: „Elfmeterschüsse als Urteil: Eine weitere deprimierende Nacht für den italienischen Fußball. Edin Dzeko fährt mit Bosnien zur WM – und wir nicht.“ Die Zeitung macht damit deutlich, wie schmerzhaft der Vergleich mit dem erfolgreichen Gegner ist.
Historische Niederlage im Elfmeterschießen
Das entscheidende Qualifikationsspiel endete nach regulärer Spielzeit und Verlängerung unentschieden, ehe Bosnien-Herzegowina im Elfmeterschießen die Oberhand behielt. Für die italienische Nationalmannschaft bedeutet dies das dritte verpasste WM-Turnier in direkter Folge – eine beispiellose Serie des Scheiterns für eine Fußballnation mit vier Weltmeistertiteln.
Die Enttäuschung im Land ist immens, besonders bei Schlüsselspielern wie Torhüter Gianluigi Donnarumma, der trotz einzelner Paraden das Ausscheiden nicht verhindern konnte. Die italienischen Medien machen deutlich, dass dieser erneute Rückschlag tiefgreifende Veränderungen im nationalen Fußball erforderlich macht.



