Borussia Dortmund: Julian Brandt verlässt den BVB nach sieben Jahren im Sommer
Julian Brandt verlässt Borussia Dortmund nach sieben Jahren

Borussia Dortmund: Julian Brandt verlässt den BVB nach sieben Jahren im Sommer

Für Julian Brandt endet nach sieben Jahren die Zeit bei Borussia Dortmund. Der Bundesligist wird den auslaufenden Vertrag des Nationalspielers nicht verlängern, wie BVB-Geschäftsführer Lars Ricken nach dem 2:1-Sieg beim 1. FC Köln bekannt gab.

Offizielle Bestätigung durch BVB-Geschäftsführer

„Es hat Gespräche gegeben und man war sich einig, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird“, erklärte Ricken im TV-Interview bei Sky. „Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben, er hat sieben Jahre bei uns gespielt. Er wurde auch immer mal kritisch gesehen, heute hat er wieder eine Torvorlage gemacht.“

Ricken nannte auch einen möglichen Grund für die Trennung: „Er wird jetzt in ein paar Wochen 30, wir können uns ein bisschen neu orientieren.“ Der BVB-Chef betonte: „Wir gehen mit ganz viel Wertschätzung auseinander, aber es ist auch für beide Seiten jetzt nochmal eine Chance.“

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Trainer Kovac und Matthäus kommentieren die Entscheidung

Trainer Niko Kovac bestätigte die Entscheidung etwas später. „Beide Seiten sind zu dem Entschluss gekommen, dass es was anderes geben wird“, sagte der BVB-Trainer. „Von daher werden wir noch die nächsten neun Spiele mit Jule erfolgreich bestreiten.“

Fußball-Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hält die frühzeitige Klarstellung für richtig. „Es ist vollkommen richtig, dass beide Seiten wissen, was Sache ist“, betonte der Sky-Experte.

Sieben Jahre mit Höhen und Tiefen

Julian Brandt wechselte im Sommer 2019 von Bayer Leverkusen nach Dortmund und hat seitdem fast 300 Pflichtspiele für den BVB bestritten. Der Offensivspieler war bei den Fans jedoch nicht immer unumstritten und musste sich regelmäßig Kritik gefallen lassen.

In seinen sieben Jahren beim BVB erlebte Brandt sowohl Erfolge als auch Enttäuschungen mit dem Verein. Nun steht für den bald 30-Jährigen ein Neuanfang bevor, während sich Borussia Dortmund ebenfalls neu orientieren will.

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