Vor HSV-Duell: Kaminski kämpft für Kwasniok und seine Zukunft beim FC Köln
Kaminski kämpft für Kwasniok und seine Köln-Zukunft

Vor entscheidendem Aufsteiger-Duell: Kaminski setzt sich für Kwasniok ein

In einer angespannten Phase für den FC Köln zeigt sich Jakub Kaminski als verlässliche Stütze für Trainer Lukas Kwasniok. Der 23-jährige polnische Nationalspieler, der vom VfL Wolfsburg ausgeliehen ist, betont vor dem brisanten Aufsteiger-Duell beim Hamburger SV am Samstag um 18:30 Uhr (live bei Sky) seine uneingeschränkte Loyalität gegenüber dem Trainer und dem Verein.

Vertrauen und Verbundenheit als Antrieb

„Ich habe das Vertrauen vom Trainer vom ersten Spiel bis jetzt erhalten und gebe alles für ihn, die Mannschaft und den Verein“, erklärt Kaminski mit Nachdruck. Nach einer schwierigen Zeit in Wolfsburg hat der Offensivspieler unter Kwasnioks Führung in Köln endlich wieder Fuß gefasst und seine beste Form gefunden. Der Trainer hat ihn längst zu einem seiner wertvollsten Spieler erkoren und schenkt ihm volles Vertrauen.

Kaminski fühlt sich in der Mannschaft wohl, kann konstant Top-Leistungen abrufen und wird von der einzigartigen Stadionatmosphäre im Rhein-Energie-Stadion sichtlich beflügelt. Diese positive Entwicklung zeigt sich auch in seinen Statistiken: Mit sechs Toren und zwei Vorlagen ist er der zweitbeste Torschütze des Teams in dieser Saison.

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Mehr als nur der Klassenerhalt steht auf dem Spiel

Für den polnischen Nationalspieler geht es beim Duell in Hamburg und im anschließenden Saisonendspurt um weit mehr als nur den Erhalt des Trainerpostens für Kwasniok oder den Bundesliga-Verbleib des FC Köln. „Ich bin mehr als überzeugt vom FC“, bekennt Kaminski offen. Auf die Frage, ob er im Sommer beim Verein bleiben möchte, antwortet er klar: „Ja, gerne.“

Die Voraussetzung dafür ist jedoch der Klassenerhalt. Nur wenn Köln die Liga hält, kann Sportvorstand Thomas Kessler die im Leihvertrag vereinbarte Kaufoption in Höhe von 5,5 Millionen Euro ziehen und Kaminski dauerhaft verpflichten.

Wunsch nach Positionsstabilität und klaren Ansagen

Der Musterschüler von Trainer Kwasniok hat eine klare Vorstellung davon, wie der FC Köln aus der aktuellen Krise finden und den Klassenerhalt schaffen kann. „Wir sind alle ein wenig frustriert, aber jetzt kommen die entscheidenden Spiele. Wir müssen in Hamburg drei Punkte holen und unsere beste Leistung über volle 90 Minuten abrufen – nicht nur über 45 Minuten“, fordert Kaminski.

Der Offensivspieler hofft zudem auf ein Ende der Rotation und der zahlreichen Positionswechsel, die ihn in dieser Saison bereits auf nahezu jede Position im Mittelfeld und Angriff gebracht haben. „Ich kann auf verschiedenen Positionen spielen, aber hinter den Stürmern oder auf der linken Seite fühle ich mich am besten. Dann kann ich der Mannschaft die beste Leistung bringen. Deshalb hoffe ich, dass ich dort jetzt häufiger eingesetzt werde“, erklärt Kaminski deutlich.

Neuerlicher Torerfolg als positives Signal

Ein starkes Argument für seinen Wunsch nach Positionsstabilität lieferte Kaminski beim letzten Spiel gegen Borussia Dortmund. Nach 13 torlosen Spielen traf der Pole endlich wieder als hängende Spitze und zeigte damit seine Vielseitigkeit. „Ich bin sehr froh darüber, weil ich lange darauf gewartet habe. Ich hoffe, jetzt kommt noch viel mehr“, kommentiert Kaminski seinen Torerfolg und blickt bereits motiviert auf das wichtige Auswärtsspiel in Hamburg.

Trainer Lukas Kwasniok hat sich zuletzt öffentlich für die vielen Positionswechsel bei Kaminski entschuldigt und damit die Wertschätzung für seinen Spieler unterstrichen. Diese gegenseitige Anerkennung könnte sich im entscheidenden Saisonfinale als wichtiger Erfolgsfaktor für den FC Köln erweisen.

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