Harry Kane weist Barcelona-Gerüchte zurück und bekräftigt Bayern-Bindung
Der FC Bayern München hat am Wochenende einen wichtigen Sieg gegen Eintracht Frankfurt errungen, doch im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stand einmal mehr Stürmerstar Harry Kane. Der englische Nationalspieler reagierte nach dem 3:2-Erfolg auf die jüngsten Spekulationen, wonach er beim FC Barcelona "ein Objekt der Begierde" sei.
Kane: "Sehr schmeichelnd, aber ich habe von niemandem gehört"
In einer klaren Stellungnahme räumte Kane mit den Gerüchten auf, die durch Aussagen des Barcelona-Präsidentschaftskandidaten Xavier Vilajoana entstanden waren. "Das ist sehr schmeichelnd", sagte der 32-Jährige, fügte jedoch entschieden hinzu: "Ich habe von niemandem gehört. Natürlich kümmern sich mein Vater und mein Bruder um diese Angelegenheiten, also bin ich nicht sicher, ob sie etwas gehört haben. Aber sie haben mir nichts erzählt."
Der Torjäger betonte dabei seine Verbundenheit mit dem FC Bayern und kritisierte den Zeitpunkt der Diskussionen: "Ich denke es ist albern, darüber mitten in der Saison zu sprechen. Ich genieße es, hier auf dem Platz zu stehen. Natürlich wird immer darüber geredet, weil ich der Typ Stürmer bin und Tore schieße. Aber mein Fokus liegt hier bei Bayern München."
Vilajoanas Aussagen und Eberls Reaktion
Die Kontroverse hatte begonnen, als Vilajoana bei einer Wahlveranstaltung am Freitag erklärte, man habe bereits Kontakt zu Kanes Umfeld aufgenommen. "Wir müssen umsichtig und professionell vorgehen. Wir prüfen verschiedene Profile und Kane hat eines davon. Er ist ein Torjäger, ein Teamplayer und ein 'Killer' auf engem Raum, den Barca braucht."
Bereits vor dem Spiel hatte Bayern-Sportvorstand Max Eberl die Gerüchte kommentiert und zurückgewiesen. Dass Kane in Barcelona "ein Objekt der Begierde" sei, ließ den Bayern-Boss schmunzeln. Und was Vilajoana angeht? "Wenn du tatsächlich chancenlos bist bei einer Präsidentschaftswahl, dann haue ich halt irgendwas raus. Das ist scheinbar passiert", sagte Eberl mit deutlicher Ironie.
Vertragsverlängerung im Fokus
Erst am Donnerstag hatte Vilajoana auf X mit einer Fotomontage, die Kane im Trikot der Katalanen zeigt, für Aufsehen gesorgt. Diese Aktion erscheint nun vor dem Hintergrund von Kanes klarer Stellungnahme und Eberls Kommentaren besonders fragwürdig.
Die Bayern-Führung plant indes die Zukunft mit ihrem Stürmerstar. Der Vertrag des 32-Jährigen läuft im Sommer 2027 aus, und der Verein würde ihn gerne verlängern. Eberl bestätigte bereits Ende Januar, dass es erste Verhandlungen gibt. Kanes jüngste Äußerungen deuten darauf hin, dass der Engländer sich in München wohl fühlt und eine Fortsetzung der Zusammenarbeit durchaus im Bereich des Möglichen liegt.
Die klaren Worte von Kane und Eberl sollten die Spekulationen nun beenden und den Fokus wieder auf die sportlichen Aufgaben lenken. Der FC Bayern kämpft auf mehreren Fronten um Titel, und Harry Kane bleibt dabei eine zentrale Figur - in München, nicht in Barcelona.



