Historische Teilnahme: Kardinal Vesco absolviert Rom-Marathon
Beim diesjährigen internationalen Marathonlauf in Rom hat sich am Sonntag ein besonderer Teilnehmer in die Annalen der Sportgeschichte eingeschrieben. Kardinal Jean-Paul Vesco, der 64-jährige Erzbischof von Algier, nahm als erster Kardinal überhaupt an einem Marathonlauf teil. Die Veranstaltung in der Ewigen Stadt bot dafür den perfekten Rahmen, wie die vatikanische Sportvereinigung Athletica Vaticana mitteilte.
Ein passionierter Läufer mit langjähriger Erfahrung
Der gebürtige Franzose aus Lyon ist seit Jahrzehnten ein begeisterter Langstreckenläufer. Bereits im Jahr 1989 absolvierte er seinen ersten Marathon und hat diese Leidenschaft seither kontinuierlich gepflegt. Als Ordensmann der Dominikaner verbindet Vesco seinen sportlichen Einsatz eng mit seinem spirituellen Leben. Am Tag vor dem Marathon feierte er in der Kirche Santa Maria in Aracoeli einen Gottesdienst für alle Mitlaufenden, was die tiefe Verknüpfung von Glaube und körperlicher Ertüchtigung unterstreicht.
Bedeutende Rolle in der Kirche und für Papst Leo XIV.
Papst Franziskus ernannte Vesco Ende 2024 zum Kardinal, was seine wichtige Stellung in der katholischen Kirche unterstreicht. Mitte April wird der Erzbischof von Algier eine noch prominentere Rolle einnehmen, wenn er Papst Leo XIV. zu Beginn von dessen erster Afrika-Reise als Gastgeber empfängt. Diese Reise markiert einen historischen Moment für die Kirche und Vescos Engagement im Sport zeigt seine vielseitige Persönlichkeit.
Die Teilnahme am Rom-Marathon ist nicht nur ein persönlicher Meilenstein für Kardinal Vesco, sondern auch ein symbolischer Akt. Sie demonstriert, wie körperliche Ausdauer und geistige Stärke Hand in Hand gehen können. In einer Zeit, in der Gesundheit und Wohlbefinden immer mehr in den Fokus rücken, setzt Vesco mit seiner Marathon-Teilnahme ein inspirierendes Zeichen für Gläubige und Sportbegeisterte weltweit.



