Keine Sperre für Chelsea-Star Neto nach Schubser gegen Balljungen in Paris
Keine Sperre für Neto nach Schubser gegen Balljungen

UEFA verhängt nur Verwarnung für Chelsea-Star nach umstrittenem Vorfall

Im Achtelfinal-Hinspiel der Fußball-Champions-League zwischen Paris Saint-Germain und dem FC Chelsea sorgte ein Zwischenfall in der Nachspielzeit für Aufsehen. Der portugiesische Stürmer Pedro Neto schubste einen Balljungen, nachdem dieser den Ball nicht schnell genug zurückgegeben hatte. Der Vorfall führte zu hektischen Szenen und Rangeleien mit Spielern des französischen Meisters.

Keine sportlichen Konsequenzen für den Portugiesen

Entgegen ersten Befürchtungen muss Neto keine Sperre für das entscheidende Rückspiel am Dienstag um 21 Uhr befürchten. Wie die französische Sporttageszeitung „L'Equipe“ berichtet, hat die Europäische Fußball-Union UEFA lediglich eine Verwarnung gegen den 26-jährigen Offensivspieler ausgesprochen. Damit steht Neto Trainer Mauricio Pochettino im Rückspiel gegen den französischen Rekordmeister zur Verfügung.

Der Vorfall ereignete sich in der hektischen Schlussphase des Hinspiels, das Chelsea mit 2:5 verlor. Nachdem der Balljunge den Ball nicht schnell genug hergegeben hatte, stieß Neto den Jugendlichen gegen die Brust. Der Junge stürzte rückwärts gegen eine Werbebande, konnte sich aber schnell wieder erheben. Anschließend eskalierte die Situation, als sich mehrere PSG-Spieler einmischten und es zu Rangeleien kam.

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Neto zeigt Reue und entschuldigt sich mehrfach

Der portugiesische Nationalspieler zeigte nach dem Spiel deutliche Reue für sein Fehlverhalten. „Ich habe mich bei dem Jungen entschuldigt und ihm mein Trikot gegeben. Er hat sich sehr darüber gefreut“, erklärte Neto in der Mixed Zone. Der Stürmer betonte, dass es sich um eine emotionale Reaktion in der Hitze des Gefechts gehandelt habe und er den Vorfall zutiefst bedauere.

Die UEFA bewertete den Vorfall offenbar als nicht schwerwiegend genug für eine Sperre. Experten vermuten, dass die schnelle Entschuldigung des Spielers und die Tatsache, dass der Balljunge unverletzt blieb, zu dieser milden Entscheidung beigetragen haben könnten. Dennoch wird die Diskussion über angemessene Konsequenzen für solches Verhalten im Profifußball weitergeführt.

Für Chelsea bedeutet die Entscheidung der UEFA eine wichtige personelle Stärkung vor dem Rückspiel. Neto gilt als einer der offensiv gefährlichsten Spieler im Kader der Londoner und könnte im entscheidenden Duell eine Schlüsselrolle übernehmen. Das Team muss im Stamford Bridge einen dreifachen Rückstand aufholen, um das Viertelfinale der Königsklasse zu erreichen.

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