Kessler vermeidet klares Bekenntnis zu Kölns Trainer Kwasniok nach Derby-Remis
Kessler vermeidet Bekenntnis zu Kölns Trainer Kwasniok

Kessler vermeidet klares Bekenntnis zu Kölns Trainer Kwasniok nach Derby-Remis

Die Stimmung beim 1. FC Köln ist nach dem enttäuschenden 3:3-Unentschieden gegen den Rheinrivalen Borussia Mönchengladbach angespannt. Sportchef Thomas Kessler vermied in seinen Äußerungen nach dem Spiel ein klares Bekenntnis zu Trainer Lukas Kwasniok, der die Kölner vor dieser Saison vom Zweitligisten Paderborn übernommen hatte.

Sieben Spiele ohne Sieg belasten die Situation

Mit dem einen Punkt gegen Gladbach setzte sich eine negative Serie fort: Es war bereits das siebte Spiel in Folge ohne Sieg für den 1. FC Köln. In der Bundesliga-Tabelle rutschten die Kölner dadurch auf den gefährlichen 15. Platz ab. Am Sonntag könnte der FC St. Pauli den Aufsteiger sogar auf Relegationsrang 16 verdrängen, sollte er sein Heimspiel gegen den SC Freiburg gewinnen.

„Ich werde eine Nacht drüber schlafen. Wir werden uns entspannt Richtung Wochenende begeben, und dann machen wir uns unsere Gedanken“, sagte Kessler bei Sky nach dem Derby. Die Enttäuschung über das Remis sei groß, betonte der Sportchef mehrfach.

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Kessler: „Wir müssen Stellschrauben drehen“

Vor Medienvertretern führte Kessler später aus: „Es geht nicht darum, heute eine Entscheidung zu treffen. Aber wir müssen Stellschrauben drehen, damit wir erfolgreich sein können. Und wie die dann aussehen, ist ergebnisoffen.“

Zwar müsse er der Mannschaft ein Kompliment machen, nach dem 0:1-Rückstand in der ersten Minute stark zurückgekommen zu sein. „Aber das begleitet uns durch die ganze Saison. Wir sind in einer Zeit angekommen, wo wir mal wieder einen Dreier holen müssen“, so Kessler.

Kwasniok bleibt nach außen hin gelassen

Trainer Lukas Kwasniok zeigte sich dagegen nach außen hin entspannt. „Alles wie immer, wir lassen die Dinge sacken und dann besprechen wir die Inhalte“, sagte er lächelnd. Gleichzeitig räumte er ein: „Klar, wenn Du um den Klassenerhalt kämpfst, wird es immer anders gewertet.“

Kwasniok betonte seine Verbundenheit mit dem Verein: „Ich mache das mit Hingabe, mit Liebe für den Verein. Ich gehe davon aus, dass Mitte, Ende Mai Schluss sein wird - für diese Saison.“

Die Tabelle spricht eine deutliche Sprache

„Wir können alle die Tabelle lesen“, sagte Kessler mit Blick auf die bedrohliche Position des Vereins. „Ich glaube, dass wir das jetzt sachlich und rational analysieren. Es gibt eine große Enttäuschung, dass wir nur einen Punkt geholt haben.“

Die kommenden Tage werden zeigen, ob der 1. FC Köln an Trainer Kwasniok festhält oder ob die sportliche Talfahrt zu personellen Konsequenzen führt. Die Unsicherheit über die Zukunft des Trainers bleibt nach Kesslers Aussagen vorerst bestehen.

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