Gladbach-Kapitän Kleindienst kämpft um Comeback - Trainer Polanski erklärt Verzögerung
Kleindienst kämpft um Comeback - Trainer erklärt Verzögerung

Gladbach-Kapitän Kleindienst kämpft weiter um sein Comeback

Nach dem wichtigen 1:0-Sieg gegen Union Berlin feierte Tim Kleindienst zwar mit seinen Teamkollegen auf dem Rasen, doch der 30-jährige Kapitän von Borussia Mönchengladbach muss weiterhin geduldig sein. Auch im entscheidenden Abstiegs-Endspiel gegen den FC St. Pauli am Freitagabend (20.30 Uhr/Sky) kann der Offensivspieler nur von der Tribüne des Borussia-Parks aus zuschauen und die Daumen drücken.

Der lange Weg zurück nach Knie-Operation

Kleindienst hatte sich im Mai des vergangenen Jahres einer Knieoperation unterziehen müssen und feierte am 22. November beim 3:0-Sieg in Heidenheim sein kurzes Comeback. Doch kurz darauf erlitt der Gladbacher einen Rückschlag und befindet sich seitdem wieder im individuellen Trainingsprozess. Die Frage, ob er in dieser Bundesliga-Saison überhaupt noch zum Einsatz kommen wird, beschäftigt die Fans und die Vereinsführung gleichermaßen.

Trainer Eugen Polanski (39) äußerte sich gegenüber BILD zu der schwierigen Situation: „Es ist einfach so, dass gewisse Dinge nicht so schnell vorangehen, wie wir uns das erwarten, wie es vielleicht auch Tim erwartet hätte. Nach der ersten Ausfallzeit war er schnell wieder am Ball und ist von diesem individuellen Fußballtraining in ein Mannschaftstraining gekommen. Jetzt sind wir noch eher beim individuellen Training.“

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Kleinigkeiten machen den Unterschied

Der Gladbach-Trainer weiter: „Und das ist das, was gerade so ein bisschen auch nach außen hin nervt. Weil wir das beim ersten Mal, vor seiner Re-Ruptur, anders hatten. Jetzt dauert es ein bisschen länger mit vielen Kleinigkeiten. Aber diese Kleinigkeiten machen halt gerade diesen Unterschied, ob er grundsätzlich schmerz- und beschwerdefrei auf dem Platz ist.“

Fakt ist: Die Zeit rennt Kleindienst bis zum Ende dieser Saison ein wenig davon. Sein Traum, im Sommer bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada dabei zu sein, erscheint mittlerweile wenig realistisch. Die entscheidende Frage bleibt, ob es noch für einige Bundesliga-Einsätze reichen wird.

Polanski bleibt optimistisch

Auf die Frage nach möglichen weiteren Einsätzen in dieser Saison antwortete Polanski: „Wie lange es genau dauern kann, kann ich tatsächlich nicht sagen. Ich glaube, das ist auch für Tim schwer einzuschätzen. Aber ich sehe ihn täglich und wie er mit mir spricht. Er hat dabei leuchtende Augen, ist aber natürlich auch ein bisschen genervt.“

Der Trainer zeigte sich dennoch optimistisch: „Aber das hilft ihm auch ganz gut, um diesen Prozess so schnell voranzutreiben, dass er uns auch noch helfen kann. Da bin ich ziemlich sicher.“ Die Geduld aller Beteiligten wird weiter auf eine harte Probe gestellt, während Kleindienst im individuellen Training an seinem Comeback arbeitet.

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