Kölner Poker-Profi Felix Schneiders kämpft um 1,1 Mio. Euro in Pariser Zitter-Finale
Kölner Poker-Profi im Zitter-Finale um 1,1 Mio. Euro

Kölner Poker-Profi Felix Schneiders im spannenden Finale um 1,1 Mio. Euro

Der Traum von einem großen Karriereerfolg lebt weiter! Nur noch sechs Spieler trennen den Kölner Poker-Profi Felix Schneiders von seinem ersten großen Titel bei einem internationalen Turnier. Nach fünf extrem anstrengenden und nervenaufreibenden Spieltagen hat sich der Deutsche an den Final-Tisch des 5.300 Euro Main Events der European Poker Tour in der französischen Hauptstadt Paris gespielt. Am Sonntagmittag geht es um nichts Geringeres als die Krone dieses prestigeträchtigen Turniers und um eine Siegprämie von satten 1,1 Millionen Euro. Allerdings wird der Weg dorthin für den Kölner äußerst schwierig.

Schwierige Ausgangslage für den deutschen Hoffnungsträger

Felix Schneiders liegt aktuell auf dem letzten Platz der sieben verbliebenen Spieler und müsste einen wahren Mega-Lauf hinlegen, um tatsächlich noch einmal ernsthaft in den Titelkampf eingreifen zu können. Es entwickelt sich zu einer echten Zitterpartie! Der aktuelle Chipleader Jorge Abreu aus Portugal verfügt bereits über zehnmal so viele Chips wie der deutsche Kontrahent. Sollte Schneiders jedoch ein paar entscheidende All-Ins gewinnen und den Poker-Gott auf seine Seite ziehen, könnte das Unmögliche vielleicht doch noch möglich werden.

Fakt ist: Mindestens 179.350 Euro hat der beliebte Streamer und Content-Creator bereits sicher. Dieser Betrag kann sich jedoch natürlich noch deutlich erhöhen. Jeder weitere Platz nach oben bringt jetzt deutlich mehr Preisgeld – und diese Positionen sind durchaus in Reichweite. Von Platz sieben bis vier liegen die Spieler mit ihren Chipstacks relativ nah beieinander. Mit ein wenig Geduld und taktischem Geschick könnte der Scheck für den Kölner somit am Ende noch wesentlich größer ausfallen.

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Pech in entscheidender Hand verändert die Ausgangslage

Dabei hatte Felix Schneiders am Ende des Spieltages ein wenig Pech in einer entscheidenden Hand. Mit einem Achter-Pärchen ging der Kölner All-In und wurde von Ass und Dame gecallt. Das Board brachte einen Drilling Fünfer, wodurch Schneiders zunächst mit einem Full-House in Führung lag. Doch auf dem River erschien die zweite Neun, sodass der Pot schließlich geteilt werden musste. Richtig bitter für den Deutschen! Hätte er diese wichtige Hand gewonnen, wäre seine Ausgangsposition für das Finale sicherlich deutlich besser gewesen.

Dennoch kann der Poker-Profi aus Köln bereits jetzt unheimlich stolz auf seine bisherige Leistung sein. Es handelt sich um seinen ersten Final-Tisch bei einem Event der European Poker Tour überhaupt. Zudem stellt dieser Turniererfolg bereits den größten Karrieregewinn des Deutschen dar. Klar, dass er nach dem Maximum strebt, aber dieser Erfolg ist an sich schon sensationell zu nennen. Am Sonntagmittag geht es um 13 Uhr mit dem Finale weiter. Dann wird sich zeigen, ob Felix Schneiders auch am sechsten Tag des Events ein glückliches Händchen behält. Ein Sieg wäre die absolute Krönung einer jetzt schon fantastischen Turnierreise.

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