Brisanter Klopp-Bericht: Wechsel zum DFB im Sommer? Red Bull hält Szenario für realistisch
Die Gerüchte um eine mögliche Rückkehr von Jürgen Klopp auf die Trainerbank reißen nicht ab. Wie nun die Sport Bild in einem aktuellen Bericht darlegt, hält es dessen Arbeitgeber Red Bull intern für „sehr gut vorstellbar“, dass der 58-Jährige beim Deutschen Fußball-Bund als Bundestrainer anheuern könnte. Demnach wird ein Abgang von Klopp, der beim Getränkekonzern seit Januar 2025 als Global Head of Sports tätig ist, innerhalb des Unternehmens bereits für den kommenden Sommer als realistisch eingeschätzt.
Nagelsmann-Vertrag bis 2028 kein Hindernis
Interessant ist dabei, dass der aktuelle Bundestrainer Julian Nagelsmann noch bis zum Jahr 2028 unter Vertrag steht. Dennoch wird das beschriebene Klopp-Szenario bei Red Bull „immer lauter diskutiert“, wie aus dem Bericht hervorgeht. Dies deutet auf erhebliche Unruhe innerhalb des Konzerns hin, der offenbar mit einem baldigen Wechsel rechnet.
Kein Comeback im Vereinsfußball geplant
Ein Comeback als Trainer bei einem Topklub im Vereinsfußball soll für Klopp hingegen kein Thema sein, wie es im Bericht unter Berufung auf das enge Umfeld des früheren BVB-Coachs heißt. Demnach wolle sich Klopp dem immensen Stress und öffentlichen Druck, der mit solch einem Posten einhergeht, nicht aussetzen. Ein Job bei Real Madrid, worüber jüngst spekuliert wurde, wäre damit vom Tisch.
Vertragsverlängerung bei RB im Raum
Zuletzt hatten speziell Berichte die Runde gemacht, dass RB für ein Ende der Zusammenarbeit mit Klopp offen sei. Dies dementierte CEO Oliver Mintzlaff deutlich, auch die Sport Bild weist dies nun zurück. Vielmehr soll es intern sogar eine erste lose Idee über eine mögliche Vertragsverlängerung geben. Allerdings herrscht im Unternehmen durchaus Verwunderung darüber, dass Klopp bei einigen wichtigen Spielen der RB-Klubs fehlt, sich zudem seltener in den Trainingszentren zeigt, stattdessen aber PR-Termine wahrnimmt.
Klopps Einfluss bei RB bleibt groß
Dennoch soll Klopp weiterhin erheblichen Einfluss auf Trainerentscheidungen und Transfers von Klubs innerhalb des RB-Kosmos ausüben. Seine Rolle als Global Head of Sports bleibt somit zentral, auch wenn seine Präsenz vor Ort gelegentlich kritisch beäugt wird.
DFB hatte Klopp bereits umworben
Der DFB hatte Klopp in der Vergangenheit bereits mehrfach umworben. Im Februar bestätigte sein Berater Marc Kosicke, dass der Verband „öfter“ bei Klopp angefragt habe – allerdings noch vor der Nagelsmann-Anstellung. Dass Klopp den Posten in Zukunft bekleiden könnte, schloss der Berater nicht grundsätzlich aus. „Ich glaube, er denkt nicht, dass er das einmal gemacht haben muss. Er spürt eher die Verpflichtung, dass er nicht immer Nein sagen könnte zu dem Job“, erklärte Kosicke im Gespräch mit transfermarkt.de.
Die Situation bleibt somit spannend: Während Red Bull intern über einen möglichen Abgang spekuliert, könnte der DFB in naher Zukunft erneut auf Klopp zukommen. Die Fußballwelt darf gespannt sein, wie sich diese Personalie entwickelt.



