Klose nimmt Top-25-Ziel wieder ins Visier: FCN will in die obere Tabellenhälfte
Nach dem doppelten Siegeszug in Kiel (3:2) und gegen Kaiserslautern (3:0) hat der 1. FC Nürnberg seine Abstiegssorgen weitgehend abgeschüttelt. Doch beim Club wird weiterhin intensiv gerechnet, denn das ursprüngliche Saisonziel ist überraschend wieder in greifbare Nähe gerückt.
Das ambitionierte Ziel: Top 25 in Deutschland
Sportvorstand Joti Chatzialexiou hatte im vergangenen Sommer eine klare Forderung aufgestellt: Der Club sollte zu den Top 25 Mannschaften Deutschlands gehören, was mindestens Platz sieben in der 2. Bundesliga bedeutet. Nach einem schwierigen Saisonstart wollte Trainer Miroslav Klose lange Zeit nichts mehr von diesem ambitionierten Ziel wissen. Doch nun zeichnet sich eine deutliche Wende ab.
Klose äußerte sich nach den jüngsten Erfolgen deutlich optimistischer: „Ich werde der Mannschaft jetzt nicht sagen, dass wir da unten raus sind, weil wir das nicht sind. Trotzdem wollen wir, was den KSC, Lautern und Hertha angeht, nicht abreißen lassen.“
Die aktuelle Tabellensituation
Sieben Spieltage vor Saisonende befindet sich der Club auf Platz neun, nur acht Punkte hinter Hertha BSC auf Rang sechs und vier Punkte hinter dem 1. FC Kaiserslautern auf Platz sieben. Besonders interessant: Der Rückstand auf den Karlsruher SC, der aktuell auf Position acht steht, beträgt lediglich einen einzigen Punkt.
Klose zeigte sich bestens informiert über das anspruchsvolle Restprogramm des direkten Konkurrenten: „Ich weiß, Karlsruhe hat noch ein paar Bretter. Die spielen noch gegen vier oder fünf Mannschaften von ganz oben. Aber wir haben immer gesagt, dass wir auf uns schauen und unsere Punkte erst mal einfahren müssen.“
Die Chancen stehen gut
Der Weltmeister von 2014 fügte hinzu: „Dann kann man auf die Tabelle schauen. Aber es ist nicht so, dass die so weit weg sind. Wir wollen da schon mitschwimmen.“ Was für den FCN spricht: In der Hinrunde holten die Franken gegen die sieben Gegner aus dem Saisonendspurt beachtliche 13 Punkte. Eine ähnliche Ausbeute in der Rückrunde könnte tatsächlich noch Platz sieben ermöglichen.
Mittelfeldspieler Adam Markhiev brachte die Stimmung im Team auf den Punkt: „Nürnberg schaut immer nach oben.“ Diese Einstellung spiegelt sich auch in den kommenden Spielen wider, bei denen der Club weiter punkten will.
Die nächsten Herausforderungen
Die nächsten Partien des 1. FC Nürnberg:
- 28. Spieltag – Sonntag, 5. April, 13.30 Uhr: Eintracht Braunschweig (Auswärts)
- 29. Spieltag – Samstag, 11. April, 13 Uhr: Dynamo Dresden (Heim)
- 30. Spieltag – Samstag, 18. April, 13 Uhr: Arminia Bielefeld (Auswärts)
Die Mannschaft um Trainer Miroslav Klose und Sportvorstand Joti Chatzialexiou hat sich mit den jüngsten Erfolgen neuen Mut gefasst und will das Saisonende mit voller Kraft angehen, um das gesteckte Ziel doch noch zu erreichen.



