Vor Bayern gegen Bergamo: Kompany bestätigt Torwart-Entscheidung für Champions-League-Rückspiel
Kompany bestätigt Torwart-Entscheidung für Bayern gegen Bergamo

Vor Bayern gegen Bergamo: Kompany bestätigt Torwart-Entscheidung für Champions-League-Rückspiel

Die Torwart-Frage beim FC Bayern München ist gelöst – zumindest vorläufig. Vor dem entscheidenden Champions-League-Rückspiel gegen Bergamo am Mittwoch (21 Uhr) hat Trainer Vincent Kompany (38) die Personalie auf der Torhüterposition geklärt. Jonas Urbig (22) wird, sofern medizinisch freigegeben, im Tor der Münchner stehen. Dies gab Kompany am Dienstag nach dem Abschlusstraining bekannt.

Medizinische Freigabe entscheidend für Urbig-Einsatz

„Wenn alles passt, steht Urbig im Tor. Es ist aber eine rein medizinische Entscheidung!“, betonte der Bayern-Coach. Der Ersatztorwart hatte sich im Hinspiel des Achtelfinales in Bergamo (6:1) eine Gehirnerschütterung zugezogen, sein Comeback war bis zuletzt ungewiss. Nach dem heutigen Training, in dem Urbig wieder voll durch den Kasten fliegen konnte, scheint die Rückkehr möglich. Allerdings könnte eine erneute Symptomatik nach der Einheit den Einsatz laut UEFA-Regularien noch verhindern.

Manuel Neuer kehrt überraschend ins Training zurück

Erstaunlicherweise kehrte auch Stammkeeper Manuel Neuer (39) ins Team-Training zurück. Nur anderthalb Wochen nach seiner erneuten Muskelfaserriss-Verletzung in der linken Wade absolvierte der erfahrene Torwart überraschend intensive Übungen, nahm aber nur an Teilen der Einheit teil. Eine Blitz-Rückkehr für das Rückspiel ist damit ausgeschlossen, wie Kompany klarstellte.

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Notfallplan: 16-jähriger U19-Keeper könnte einspringen

Sollten sowohl Neuer als auch Urbig nicht zur Verfügung stehen, würde ein junger Nachwuchstalent ins Rampenlicht rücken. U19-Keeper Leonard Prescott (16) wäre dann der letzte verbliebene Torwartoption, da die weiteren Ersatzmänner Sven Ulreich (37/Muskelbündelriss) und Leon Klanac (19/Oberschenkelverletzung) ebenfalls verletzt sind. Kompany zeigte sich zuversichtlich für diesen Notfall: „Wenn er spielen muss, bekommt er volle Rückendeckung, volle Unterstützung. Wir haben viele gute Spieler in der Mannschaft, die natürlich helfen würden in diesem Spiel.“

Unabhängig von der Torwart-Frage gehen die Bayern mit einem komfortablen Vorsprung ins Rückspiel. Der 6:1-Erfolg aus dem Hinspiel gibt der Mannschaft Sicherheit – ein Fünf-Tore-Vorsprung wurde in der Geschichte der Champions League noch nie verspielt. Die Münchner können daher mit breiter Brust antreten, egal wer letztlich zwischen den Pfosten steht.

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