Kovac über Hertha-Gerüchte: Berliner Wurzeln als Trumpfkarte
In einem Interview mit BILD äußerte sich BVB-Trainer Niko Kovac zu Spekulationen über eine mögliche Trainertätigkeit bei Hertha BSC. Der 54-Jährige, der in Berlin aufgewachsen ist, betonte seine Verbundenheit zur Hauptstadt und schloss eine Rückkehr nicht aus. „Berlin ist meine Heimat, ich habe hier meine Wurzeln. Wer weiß, was die Zukunft bringt“, so Kovac. Die Aussagen sorgen für Diskussionen unter Fans und Experten.
BVB-Trainer zeigt sich offen
Auf die konkrete Frage, ob er sich vorstellen könne, Hertha zu trainieren, antwortete Kovac ausweichend, aber wohlwollend: „Im Fußball ist alles möglich. Ich konzentriere mich auf meine Aufgabe in Dortmund, aber man sollte nie nie sagen.“ Diese Aussage wird als deutliches Signal gewertet, dass Kovac eine Zukunft bei den Berlinern nicht ausschließt.
Hertha BSC in der Krise
Hertha BSC durchlebt derzeit eine sportlich schwierige Phase. Der Verein kämpft um den Klassenerhalt und sucht nach einem langfristigen Trainer. Kovac, der bereits Erfahrung in der Bundesliga und auf internationaler Bühne gesammelt hat, könnte die Wende bringen. Seine defensive Spielweise und seine Fähigkeit, junge Spieler zu entwickeln, passen gut zum Profil, das Hertha sucht.
Reaktionen aus Dortmund
In Dortmund reagiert man gelassen auf die Spekulationen. Sportdirektor Sebastian Kehl betonte, dass Kovac einen Vertrag bis 2027 besitzt und man volles Vertrauen in ihn habe. Dennoch ist bekannt, dass Kovac in der Vergangenheit immer wieder mit einer Rückkehr nach Berlin geliebäugelt hat. Fans in Dortmund hoffen, dass der Trainer seinen Fokus auf den BVB behält.
Die Personalie Kovac wird die Gemüter in den kommenden Wochen weiter beschäftigen. Hertha-Fans träumen von einem Trainer, der den Verein wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen kann. Ob Kovac dieser Traum erfüllt, bleibt abzuwarten.



