Köpkes Prognose vor Neuers 40. Geburtstag: Bayern-Legende soll weitermachen
Köpke: Neuer soll noch ein Jahr beim FC Bayern spielen

Köpkes Prognose vor Neuers 40. Geburtstag: Bayern-Legende soll weitermachen

Andreas Köpke hat Manuel Neuer über viele Jahre hinweg als Bundestorwart-Trainer begleitet und kennt den Ausnahmesportler wie kaum ein anderer. Jetzt, kurz vor dem 40. Geburtstag des FC Bayern-Torwarts, äußert sich der erfahrene Experte zur Zukunft des Rekordnationalspielers. Die Frage, ob Neuer nach dieser Saison seine Karriere beendet oder weitermacht, beschäftigt die Fußballwelt intensiv.

„40 ist schon eine Hausnummer“ – Köpke analysiert Neuers Situation

„Manu wird 40 – Wahnsinn“, kommentiert Köpke gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. „40 ist schon eine Hausnummer. Da wird er auch mal ins Grübeln kommen. Ich bin gespannt, ob er weitermacht. Ich glaube, er weiß es selbst noch nicht so richtig.“ Trotz des fortgeschrittenen Fußballeralters sieht Köpke in Neuer nach wie vor einen absoluten Spitzenspieler.

„Das Torwartspiel, das er hat, da gibt es keinen zweiten. Vor allem in Deutschland nicht“, betont der 64-jährige Experte. „Es gibt andere gute Torhüter auf der Welt. Aber er gehört immer noch zu den Top-Torhütern.“ Allerdings fügt Köpke einen wichtigen Zusatz hinzu: „Wenn er fit ist. Was jetzt kommt, sind immer wieder kleine Verletzungen.“ Tatsächlich musste Neuer vor seinem runden Geburtstag erneut wegen eines Muskelfaserrisses pausieren.

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Die entscheidenden Faktoren für Neuers Entscheidung

Laut Köpke geht es bei der Entscheidung über die Karrierefortsetzung nicht mehr primär um Titelgewinne. „Wovon macht er es abhängig? Ich glaube, um Titel geht es dem Manu gar nicht mehr“, analysiert der Neuer-Kenner. „Bei ihm geht es darum: Hat er noch die Lust? Hat er noch diesen inneren Ehrgeiz?“

Köpke wagt dennoch eine klare Prognose: „Ich glaube, dass er noch ein Jahr weitermacht. Und ich würde es mir auch wünschen.“ Diese Einschätzung basiert auf seiner langjährigen Erfahrung mit dem Ausnahmetalents und dessen charakterlicher Veranlagung.

Vorteile für den FC Bayern und Nachwuchstalent Urbig

Der ehemalige Bundestorwart-Trainer sieht in einem weiteren Jahr von Manuel Neuer beim FC Bayern auch Vorteile für den Nachwuchs. „Es würde Jonas Urbig guttun, nochmals von Manuel zu lernen“, erklärt Köpke. Der junge Torwart könnte so behutsam in Neuers „große Fußstapfen reinwachsen“ und von der Erfahrung des Weltmeisters profitieren.

Neuers revolutionärer Einfluss auf das Torwartspiel

Köpke erinnert daran, dass Neuer das Torwartspiel nachhaltig verändert hat. „Man hat immer dieses Algerien-Spiel bei der WM 2014 vor Augen. Da hat er ja eigentlich Libero gespielt“, sagt der Experte über den gemeinsamen Titelgewinn in Brasilien. „Er hat das Torwartspiel schon brutal geprägt. Er hat es auf ein anderes Niveau gehoben.“

Zur Diskussion über ein mögliches DFB-Comeback nach der Verletzung von Marc-André ter Stegen nimmt Köpke klar Stellung: „Wir müssen irgendwann dahin kommen, einem anderen Torwart das Vertrauen zu geben“, meint er mit Blick auf Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim. „Manuel ist zurückgetreten. Vom Torwartspiel ist Manu noch der Beste“, stellt Köpke klar, lehnt aber eine Rückkehr in die Nationalmannschaft ab.

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