„Ball muss auf die Tribüne“: Scharfe Kritik an BVB-Keeper Kobel nach Champions-League-Aus
Der BVB hat eine bittere 1:4-Niederlage bei Atalanta Bergamo kassiert und ist trotz eines 2:0-Hinspielsiegs aus der Champions League geflogen. Im Anschluss an das Spiel übte DAZN-Experte Nils Petersen deutliche Kritik an Dortmunds Torwart Gregor Kobel.
Petersen: „Das letzte Tor geht auf Kobel“
Der ehemalige Profi äußerte sich unmissverständlich: „Das letzte Tor, das geht auf Kobel. Kobel muss den Ball klären. Er hat so viele Spiele für den BVB gerettet in dieser Champions-League-Saison. Aber in der Phase des Spiels, in der 93. oder 94. Minute, muss der Ball auf die Tribüne.“
Was Petersen meint: In der Nachspielzeit lief Kobel einen langen Ball ab und spielte die Kugel ausgerechnet in die Füße von Pasalic. Dieser hob den Ball in den Strafraum, wo Bensebaini versuchte, ihn zu klären. Dabei traf er jedoch den heranfliegenden Kristovic mit der Hacke an der Stirn – die Folge war ein Elfmeter und Gelb-Rot für Bensebaini.
Dramatische Szenen in der Nachspielzeit
Der montenegrinische Spieler blieb am Boden liegen und blutete heftig an der Stirn. In der aufgeheizten Atmosphäre behielt Ex-Herthaner Samardzic die Ruhe und verwandelte den Elfmeter sicher zum 1:4. Dies bedeutete das endgültige Aus für den BVB in der 98. Minute.
Die Kritik an Kobel fällt besonders hart aus, da der Torwart in dieser Champions-League-Saison bereits mehrfach mit herausragenden Paraden Spiele für den BVB gerettet hatte. Doch in der entscheidenden Phase unterlief ihm ein folgenschwerer Fehler, der das Ausscheiden aus dem Wettbewerb besiegelte.



