Eintracht Frankfurt: Krösche bremst Champions-League-Euphorie und spricht über eigene Zukunft
Eintracht Frankfurt hatte sich gerade erst an die Champions-League-Luft gewöhnt, doch Sportvorstand Markus Krösche tritt im BILD SPORT-Talk nun deutlich auf die Bremse. In einem ausführlichen Interview erklärt er klar, warum die Eintracht für ihn noch kein Klub für die Königsklasse ist und welche realistischen Ziele er für die kommenden Jahre wirklich verfolgt.
Krösche dämpft Erwartungen an die Champions League
Krösche betont, dass die Eintracht zwar große Ambitionen habe, aber noch nicht auf dem Niveau eines etablierten Champions-League-Klubs sei. „Es ist ein pulsierender Klub mit enormer Dynamik, aber wir müssen Schritt für Schritt vorgehen“, so der Sportvorstand. Er sieht die nächsten Jahre als entscheidende Phase, um die Mannschaft nachhaltig zu entwickeln und langfristig in der europäischen Spitze mitzuspielen.
Gerüchte um eigenen Abschied und Kontakte zu Aki Watzke
Zugleich spricht Krösche offen über die Gerüchte um seinen möglichen Abschied von der Eintracht. Er räumt ein, dass es immer wieder Spekulationen gebe, betont aber seine Verbundenheit mit dem Verein. „Ich fühle mich hier sehr wohl und sehe meine Zukunft klar in Frankfurt“, erklärt Krösche. Er bestätigt auch Kontakte zu Borussia Dortmunds Geschäftsführer Aki Watzke, betont jedoch, dass diese rein geschäftlicher Natur seien und keine Wechselabsichten implizieren.
Klare Worte zu Transfergerüchten um Top-Spieler
Krösche räumt zudem mit Spekulationen um mögliche Top-Transfers auf. Namen wie Niklas Süle, Julian Brandt oder Leon Goretzka seien zwar immer wieder im Gespräch, doch der Sportvorstand macht deutlich: „Wir verfolgen eine klare Transferstrategie, die nicht von kurzfristigen Gerüchten abhängt.“ Er betont, dass die Eintracht auf eine ausgewogene Mischung aus erfahrenen Spielern und jungen Talenten setze, um langfristig erfolgreich zu sein.
Zukunftsplanung und Erwartungen für die Fans
Abschließend gibt Krösche einen Ausblick auf die Zukunft der Eintracht. Er betont, dass die Fans Geduld haben müssen, da der Aufbau eines Champions-League-tauglichen Teams Zeit benötige. „Wir arbeiten hart daran, die Eintracht kontinuierlich zu verbessern, aber wir müssen realistisch bleiben“, so Krösche. Die kommenden Jahre sollen genutzt werden, um die Infrastruktur zu stärken und die Mannschaft strategisch aufzustellen, ohne übereilte Schritte zu riskieren.



