KSC und Christian Eichner beenden Zusammenarbeit nach Saisonende
Der Karlsruher SC und sein Trainer Christian Eichner werden nach Abschluss der laufenden Saison getrennte Wege gehen. Dies berichtete die Bild-Zeitung am Montagabend unter Berufung auf interne Gespräche des Vereins während der Osterfeiertage. Bereits zuvor hatten die Badischen Neuesten Nachrichten entsprechende Gerüchte über einen bevorstehenden Trainerwechsel in Karlsruhe veröffentlicht.
Dienstältester Zweitliga-Coach muss gehen
Der 43-jährige Christian Eichner steht seit Februar 2020 an der Seitenlinie des Karlsruher SC und ist damit der dienstälteste Trainer in der gesamten 2. Bundesliga. Sein Vertrag beim KSC läuft eigentlich noch bis zum Sommer 2027, doch die sportliche Entwicklung der Mannschaft hat offenbar zu einer vorzeitigen Trennung geführt.
Mit aktuell 37 Punkten belegt der Karlsruher SC lediglich den neunten Tabellenplatz und spielt im Aufstiegsrennen der Zweitliga keine entscheidende Rolle mehr. Diese enttäuschende Platzierung hat die Vereinsführung offenbar zu der Entscheidung bewogen, einen Trainerwechsel vorzunehmen.
Tobias Strobl als möglicher Nachfolger im Gespräch
Als wahrscheinlicher Nachfolger für Christian Eichner wird Tobias Strobl vom Drittligisten SC Verl gehandelt. Der 35-jährige Trainer verfügt laut Informationen der Badischen Neuesten Nachrichten über eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, die einen Wechsel in die 2. Bundesliga ermöglichen würde.
Die Entscheidung über Eichners Zukunft wurde intern während der Osterfeiertage besprochen und fällt nun nach mehr als sechs Jahren Zusammenarbeit. Der Trainerwechsel markiert einen bedeutenden Einschnitt für den Karlsruher SC, der unter Eichners Führung zuletzt nicht die erhofften sportlichen Erfolge erzielen konnte.



