Laporta triumphiert: Deutliche Wiederwahl als FC Barcelona-Präsident bis 2031
Laporta als FC Barcelona-Präsident wiedergewählt

Laporta feiert klaren Wahlsieg bei FC Barcelona

Der spanische Fußball-Spitzenklub FC Barcelona hat seinen Präsidenten für die kommenden Jahre gewählt. Joan Laporta wurde am 16. März 2026 mit deutlicher Mehrheit in seinem Amt bestätigt und bleibt bis 2031 an der Spitze des katalanischen Traditionsvereins. Der 63-jährige Amtsinhaber setzte sich wie bereits im Jahr 2021 gegen seinen Herausforderer Victor Font durch und sicherte sich einen überzeugenden Sieg.

Wahlergebnis im Detail

An der Präsidentenwahl beteiligten sich rund 42 Prozent der stimmberechtigten Vereinsmitglieder, was exakt 48.480 Wählenden entsprach. Laporta erhielt dabei beeindruckende 68,18 Prozent der abgegebenen Stimmen, während Font auf 29,78 Prozent kam. Die verbleibenden Stimmen entfielen auf ungültige oder leere Wahlzettel. Laporta wird seine Amtsgeschäfte offiziell im Juli wieder aufnehmen, nachdem er im Zuge des Wahlprozesses vor einigen Wochen formell zurückgetreten war.

Emotionale Reaktion und Dank

„Dieses Ergebnis freut uns sehr und gibt uns unheimlich viel Kraft – so viel, dass wir sprachlos sind“, erklärte Laporta nach der Bekanntgabe des Ergebnisses vor versammelten Reportern. Er betonte mit Nachdruck: „Niemand wird uns aufhalten. Ich bin sicher, dass uns in den kommenden Jahren, wie ich Ihnen bereits sagte, spannende Zeiten bevorstehen.“ Zudem bedankte er sich ausdrücklich bei Trainer Hansi Flick und Sportdirektor Deco für ihre Unterstützung. Flick hatte ebenso wie zahlreiche aktive und ehemalige Spieler sowie die dreimalige Weltfußballerin Aitana Bonmatí an der Wahl teilgenommen.

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Herausforderungen der neuen Amtszeit

Laportas wichtigste Aufgaben in seiner zweiten Amtsperiode sind:

  • Die vollständige Neueröffnung des legendären Stadions Camp Nou, die nach einjähriger Verzögerung nun für das Jahr 2027 erwartet wird.
  • Die weitere Konsolidierung der angespannten Klubfinanzen, um Barcelona langfristig auf stabile Beine zu stellen.
  • Die Fortführung der sportlichen Erfolge und die Stärkung der Vereinsidentität.

Kritik und Forderungen des unterlegenen Font

Der unterlegene Herausforderer Victor Font regte eine Modernisierung des Wahlprozesses an, um auch Mitgliedern die Teilhabe zu ermöglichen, die fern von Katalonien leben. „Die geringe Wahlbeteiligung ist der größte Wermutstropfen des Tages“, sagte Font und fügte hinzu: „Mehr Beteiligung bedeutet mehr Stärke.“ Seine Forderung zielt darauf ab, die demokratischen Strukturen des Vereins zu erweitern und die globale Fanbasis besser einzubinden.

Insgesamt markiert die Wahl einen wichtigen Meilenstein für den FC Barcelona, der nun unter der bewährten Führung Laportas in eine neue Ära startet. Die klare Entscheidung der Mitglieder gibt dem Präsidenten ein starkes Mandat, um die anstehenden Projekte zügig umzusetzen und den Verein sportlich wie wirtschaftlich voranzubringen.

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