In Wohlmirstedt fand am 1. Mai zum 60. Mal ein besonderes Fußballspiel statt: Der SV Kaiserpfalz richtete den traditionellen Vergleich zwischen Verheirateten und Ledigen aus. Wie in den Jahren zuvor zogen die Ledigen auch diesmal den Kürzeren.
Tradition seit sechs Jahrzehnten
Bereits seit 60 Jahren treten die Fußballer der Kaiserpfalz-Gemeinde an diesem Feiertag in zwei Teams gegeneinander an: die Verheirateten und die Ledigen. Die Motivation für eine Eheschließung mag unterschiedlich sein – steuerliche Gründe oder romantische Liebe –, in Wohlmirstedt zählt jedoch nur der Status. Dieser ungewöhnliche Vergleich ist tief in der Vereinskultur verwurzelt und zieht jedes Jahr zahlreiche Zuschauer an.
Spielverlauf und Höhepunkte
Das Spiel in der Wohlmirstedter Küchenteich-Arena war hart umkämpft. Die Verheirateten, in grüner Spielkleidung, zeigten sich von Beginn an dominant. Ein entscheidender Moment war ein umstrittener Pfiff des Schiedsrichters, der von den Ledigen als „Schützenhilfe des Ehemanns“ kritisiert wurde. Dennoch konnten die Verheirateten ihren Vorsprung ins Ziel retten und den Sieg einfahren.
Die Ledigen kämpften bis zur letzten Minute, doch am Ende reichte es nicht zum Ausgleich. Die Freude aufseiten der Verheirateten war groß, während die Ledigen bereits Pläne für das nächste Jahr schmiedeten. Vereinsvertreter betonten die Bedeutung dieser Tradition für den Zusammenhalt in der Gemeinde.
Ausblick auf die Zukunft
Der SV Kaiserpfalz kündigte an, auch im kommenden Jahr den Vergleich auszurichten. Die Hoffnung der Ledigen: Dann endlich den ersten Sieg seit Jahren zu erringen. Die Verheirateten hingegen wollen ihre Siegesserie fortsetzen. Das Spiel bleibt ein Höhepunkt im Wohlmirstedter Veranstaltungskalender.



