Lehmann kritisiert Neuer-Debatte als Vertrauensbruch
Lehmann: Neuer-Debatte ist Vertrauensbruch

Der ehemalige Nationaltorwart Jens Lehmann hat die Diskussion um eine mögliche Rückkehr von Manuel Neuer ins Tor der deutschen Fußball-Nationalmannschaft für die Weltmeisterschaft scharf kritisiert. Sollte Bundestrainer Julian Nagelsmann Neuer wieder zur Nummer eins machen, wäre das aus Lehmanns Sicht ein „Vertrauensbruch“.

Lehmann warnt vor Vertrauensverlust

„Auch andere Spieler würden sich Gedanken machen: Kann ich den Aussagen des Bundestrainers glauben?“, sagte Lehmann der Bild-Zeitung. Der frühere Stammkeeper der Nationalelf, der bei der Heim-WM 2006 im Tor stand, betonte, dass ein Torhüter zwar Konkurrenzkampf aushalten müsse, aber auch Klarheit brauche: „Ich muss mich auf den Trainer verlassen können.“

Gerüchte um Neuer-Rückkehr

Seit vergangener Woche kursieren Gerüchte, dass bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada (11. Juni bis 19. Juli) nicht der bisherige Stammkeeper Oliver Baumann von der TSG Hoffenheim, sondern der nach der EM 2024 zurückgetretene Manuel Neuer im deutschen Tor stehen könnte. Nagelsmann hatte stets betont, dass Baumann die Nummer eins sei, doch am Samstag hielt er sich im ZDF-Sportstudio bei der Torhüterfrage bedeckt.

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Kaderbekanntgabe am Donnerstag

Nagelsmann wird am kommenden Donnerstag seinen Kader für die WM bekannt geben. Lehmanns Aussagen unterstreichen die Spannung um die Torhüterposition, die nicht nur sportlich, sondern auch vertrauenspolitisch relevant ist. Der ehemalige Nationalkeeper sieht in einem möglichen Wechsel zu Neuer einen Bruch des Vertrauens, das die Spieler in die Aussagen des Trainers setzen.

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