Leipzigs letzte Chance: Druck auf RB vor Hoffenheim-Duell um Champions League
Leipzigs letzte Chance: RB unter Druck vor Hoffenheim-Spiel

Leipzigs letzte Chance: Druck auf RB vor Hoffenheim-Duell um Champions League

Es ist das wichtigste Spiel des Jahres für RB Leipzig! Im Kampf um die begehrten Champions-League-Plätze muss die Mannschaft am Freitagabend (20.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim antreten und zwingend den Anschluss an die europäischen Spitzenplätze herstellen. Nach der bitteren Niederlage in Stuttgart mit 0:1 ist der Druck auf die Leipziger deutlich gestiegen und jede weitere Punktvergabe könnte fatale Folgen haben.

Crunch-Time für die Roten Bullen

„Wir sind in der Crunch-Time, befinden uns in einer absolut entscheidenden Phase dieser Saison“, betont Österreichs Torjäger Christoph Baumgartner (26). Der Offensivspieler fügt entschlossen hinzu: „Wir werden alles daran setzen, die drei Punkte zu holen, die wir dringend benötigen.“ Sollte Leipzig erneut scheitern, würde Hoffenheim sieben Spieltage vor Saisonende bereits sechs Punkte Vorsprung herausspielen – ein nahezu unüberwindbarer Abstand im Kampf um die Königsklasse.

Letzter Versuch gegen die Top-Mannschaften

Dieses Spiel stellt nicht nur wegen der Champions-League-Ambitionen eine letzte Chance dar. Für RB Leipzig ist es zugleich der finale Versuch, in dieser Saison überhaupt noch einen Sieg gegen eine Mannschaft aus den Top drei der Tabelle zu erringen. Gegen den FC Bayern (0:6 und 1:5), Borussia Dortmund (1:1 und 2:2) sowie im Hinspiel in Hoffenheim (1:3) gelang bisher kein einziger Dreier – eine Bilanz, die dringend korrigiert werden muss.

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Die verflixte Aluminium-Allergie

Ein besonderes Problem plagt die Leipziger in dieser Spielzeit: die unglückliche Treffsicherheit auf die Pfosten und Latten. Mit insgesamt 15 Aluminium-Treffern führt RB Leipzig diese unrühmliche Statistik in der gesamten Bundesliga an – mehr als Bayern München (8) und Borussia Dortmund (7) zusammen erzielten. Diese verpassten Torchancen kosten wertvolle Punkte, wie sich zuletzt in Stuttgart zeigte, wo zweimal der Pfosten getroffen wurde und damit mindestens ein Unentschieden verschenkt wurde.

Trainer Ole Werner (37) kommentiert dieses Phänomen nüchtern: „Das sind Dinge, die du leider nicht beeinflussen kannst. Entscheidend ist, dass wir überhaupt in diese Torchancen kommen.“ Rechtsverteidiger Ridle Baku (27) ergänzt: „Wenn man so häufig den Pfosten trifft, kann es Pech oder auch Unvermögen sein. Trotzdem müssen wir die Spiele auf unsere Seite ziehen. Es bleiben nicht mehr viele Begegnungen und wir müssen jetzt gegen einen direkten Konkurrenten drei Punkte holen.“

Millionen auf dem Spiel

Hinter dem sportlichen Ehrgeiz verbirgt sich auch eine enorme finanzielle Dimension. Sollte RB Leipzig im zweiten Jahr in Folge die Champions League verpassen, entgehen dem Verein garantierte Mehreinnahmen in Höhe von rund 60 Millionen Euro. Diese Summe ist für die weitere sportliche Entwicklung und die Wettbewerbsfähigkeit im nationalen und internationalen Vergleich von existentieller Bedeutung. Das Freitagsspiel gegen Hoffenheim entwickelt sich somit zur alles entscheidenden Weichenstellung für die kommenden Jahre.

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