Nach drei Jahren endet die Zeit von Abwehr-Routinier Toni Leistner bei Hertha BSC. Der Fußball-Zweitligist bestätigte am Freitag Medienberichte der vergangenen Tage, wonach der ehemalige Kapitän der Berliner nach dieser Saison keinen neuen Vertrag erhält.
Verabschiedung beim letzten Heimspiel
Im Rahmen des letzten Heimspiels am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen Abstiegskandidat SpVgg Greuther Fürth soll der gebürtige Sachse verabschiedet werden. Hertha BSC hat angekündigt, dass die Fans die Gelegenheit haben werden, dem verdienten Spieler gebührend zu danken.
„Toni war zwei Jahre Kapitän, Anführer und Vorbild, auf und neben dem Platz. Wir sind Toni für seinen Einsatz und seine Leidenschaft in den vergangenen Jahren für Hertha BSC sehr dankbar“, äußerte Sportdirektor Benjamin Weber in einer Mitteilung des Hauptstadt-Clubs.
83 Pflichtspiele für Hertha
Seit Sommer 2023 trägt Leistner das Trikot des Hauptstadt-Clubs und kommt auf 83 Pflichtspiele, in denen er ein Tor erzielte. Vor seiner Zeit bei den Berlinern lief Leistner unter anderem für Dynamo Dresden, Union Berlin oder den Hamburger SV auf. Noch im April hatte Trainer Stefan Leitl die Wichtigkeit seines Führungsspielers für die Mannschaft betont.
Mögliche Einbindung nach der Karriere
Zeitnah wolle man sich darüber austauschen, wie Leistner nach Beendigung seiner aktiven Karriere bei Hertha eingebunden werden könne. Ob der 35-Jährige noch einmal für einen anderen Club auflaufen wird, bleibt abzuwarten. Im November hatte er erklärt, bei Hertha seine Karriere beenden zu wollen. „Hertha BSC wird auf jeden Fall mein letzter Club sein“, sagte Leistner damals.
Damit endet ein Kapitel bei Hertha BSC, das von großer Einsatzbereitschaft und Führungsqualitäten geprägt war. Die Zukunft des Abwehrspielers bleibt spannend, doch eines ist klar: Sein Abschied wird den Berlinern schwerfallen.



