Stephan Lerch zur turbulenten Lage beim VfL Wolfsburg: 'Macht schon was mit einem'
Lerch zur turbulenten Lage beim VfL Wolfsburg

Stephan Lerch zur turbulenten Lage beim VfL Wolfsburg: 'Macht schon was mit einem'

Trainer Stephan Lerch beschäftigt sich kurz vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale der Frauen intensiv mit der derzeit angespannten Situation beim VfL Wolfsburg. 'Wir sind alles Menschen. Solche Nachrichten und Entwicklungen, die wir hautnah miterleben, machen schon was mit einem', erklärte der 41-Jährige im Vorfeld des Spiels bei Eintracht Frankfurt am Mittwoch um 18:30 Uhr, das live bei Sky übertragen wird.

Personelle Veränderungen und sportliche Krise beim VfL

In den vergangenen Wochen hatten mehrere Meldungen aus Wolfsburg für erhebliches Aufsehen gesorgt. Ralf Kellermann, der Direktor Frauenfußball, wird den Verein zum Saisonende verlassen. Zudem musste Sport-Geschäftsführer Peter Christiansen im Zuge der sportlichen Krise der Männermannschaft gehen, die in der Bundesliga aktuell auf Platz 17 steht und um den Klassenerhalt bangt.

Lerch betonte, dass insbesondere der Abschied von Kellermann 'keine gute Nachricht gewesen' sei. Dennoch sei man 'auf gutem Kurs und den wollen wir jetzt weiter halten'. Der Trainer hob hervor, dass sich das Team so wenig wie möglich von den externen Entwicklungen beeinflussen lassen wolle, auch wenn diese nicht vollständig auszublenden seien. 'Wir müssen uns auf das konzentrieren, was wir kontrollieren können', sagte Lerch. Den Männern drücke man 'natürlich alle Daumen, dass sie die Kurve noch bekommen'.

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Positive Stimmung trotz aller Turbulenzen

In seiner Mannschaft herrsche trotz der turbulenten Umstände eine 'positive Stimmung', berichtete Lerch. 'Es ist nicht so, dass für uns hier gerade die Welt untergeht'. Stattdessen gebe es eine große 'Vorfreude, auf das was jetzt kommt. Und da legen wir jetzt den Fokus drauf'.

Zunächst steht das Pokal-Duell mit Eintracht Frankfurt im Mittelpunkt. Nach dem Viertelfinal-Aus des einstigen Seriensiegers im vergangenen Jahr sei der Reiz, wieder ins Finale nach Köln zu kommen, 'extrem' groß. 'Es sind im besten Fall noch drei Spiele und dann könnte man einen Titel in der Hand halten, das ist Motivation genug für jede Spielerin'. Gegen die Eintracht erwartet Lerch 'ein brutal schweres Spiel', doch seine Mannschaft wolle eine Runde weiter und 'diesen Traum weiter leben'.

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