Nach dem Champions-League-Aus: Leverkusens Kampf um die Rückkehr in die Königsklasse
Leverkusen nach CL-Aus: Wann kommt die Rückkehr?

Das Ende einer europäischen Reise: Leverkusen scheitert an Arsenal

Mit erhobenem Haupt, aber dennoch geschlagen verließen die Spieler von Bayer Leverkusen das Emirates Stadium in London. Das 0:2 beim FC Arsenal im Rückspiel bedeutete das Aus in der Champions League nach einem 1:1 im Hinspiel. Für die Werkself endete damit eine zwölf Partien umfassende Reise im wichtigsten internationalen Klubwettbewerb.

Hjulmand zieht gemischte Bilanz der Europa-Saison

Trainer Kasper Hjulmand (53) zeigte sich nach der Niederlage selbstkritisch: „Wir haben zu viele Fehler im Aufbauspiel gemacht und zu wenig nach vorne durch die Ketten gespielt. Bis zum Ende haben wir alles versucht, aber es war zu wenig.“ Dennoch blickt der dänische Trainer auf positive Aspekte zurück: „Unser Start war etwas holprig. Aber wir haben besser und besser gespielt, unter anderem 2:0 bei Manchester City gewonnen.“

Besonders hob Hjulmand die Entwicklung junger Spieler hervor: „Von den jungen Spielern wie Christian Kofane, Ibrahim Maza und Montell Culbreath haben wir am Ende viel gesehen. Sie haben große Schritte nach vorn gemacht.“ Das übergeordnete Ziel bleibt klar: „Unser großes Ziel ist, auch kommende Saison wieder in der Champions League zu spielen.“

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Der Fokus liegt nun voll auf der Bundesliga

Mit fünf Punkten Rückstand auf die Plätze drei und vier (beide bei 50 Punkten) wird der Kampf um die Champions-League-Qualifikation in der Bundesliga zum zentralen Thema. Hjulmand beschreibt die Situation: „Jetzt liegt der Fokus auf der Bundesliga. Wir haben noch acht Spiele. Es wird ein wilder Kampf. Die anderen Teams punkten gut.“

Der Trainer betont die Bedeutung des nächsten Spiels: „Am Samstag in Heidenheim müssen wir mit einem Sieg anfangen. Dann kommen noch sieben Spiele nach der Länderspielpause. Wir werden alles dafür geben, um dieses große Ziel zu erreichen.“

Torwart Blaswich sieht weitere Ziele

Torwart Janis Blaswich (34) weist auf weitere Möglichkeiten hin: „Wir sind noch im Pokal, da haben wir auch noch Ziele.“ Gleichzeitig unterstreicht er die Dringlichkeit in der Liga: „Aber die Bundesliga ist jetzt enorm wichtig und da müssen wir in Heidenheim einen Schritt in die richtige Richtung machen.“

Die Analyse zeigt: Während Arsenal in beiden Spielen als mindestens eine Nummer zu groß erwies, erreichte Leverkusen mit dem Einzug unter die Top 16 immerhin das Saisonziel. Die Frage nach der Rückkehr in die Champions League hängt nun vollständig von den letzten acht Bundesligaspielen ab, in denen Leverkusen den Fünf-Punkte-Rückstand aufholen muss.

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