Leverkusen träumt von Havertz-Rückkehr nach emotionalem CL-Abend
Leverkusen träumt von Havertz-Rückkehr nach CL-Abend

Emotionaler Abend in der BayArena: Havertz trifft gegen seinen Ex-Klub

In Leverkusen wird nach dem Champions-League-Achtelfinale nicht nur über das 1:1-Unentschieden gegen Arsenal diskutiert, sondern auch über eine mögliche Rückkehr von Kai Havertz. Der deutsche Nationalspieler kehrte am Mittwochabend erstmals seit seinem Wechsel im Jahr 2020 in die BayArena zurück – diesmal im Trikot des englischen Gegners.

Rolfes scherzt: „Bei Kai fange ich schon an zu graben“

Für Leverkusens Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes war der Abend besonders emotional. „Es war schön, Kai zu sehen. Ein rotes Trikot hatte er an, hätte aber auch unseres sein können“, sagte Rolfes mit einem Augenzwinkern. Noch deutlicher wurde er bei der Frage nach einer möglichen Rückkehr: „Bei Kai ist immer die Gefahr, dass ich schwach werde. Das weiß er auch. Ich fange immer schon ein bisschen an zu graben.“

Havertz selbst begann den Abend zunächst auf der Bank und sah die Leverkusener Führung nach einer Ecke. In der 74. Minute betrat er dann unter lautem Applaus der Heimfans das Feld. „Dass die Zuschauer für einen ehemaligen Spieler applaudiert haben, das habe ich noch nicht erlebt. Das zeigt schon, wie besonders seine Zeit hier war und seine Verbindung zu Bayer 04“, betonte Rolfes.

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Später Ausgleichstreffer und Lob von allen Seiten

Der Höhepunkt des Abends kam in der Schlussphase: Nach einem umstrittenen Elfmeterpfiff bewahrte Havertz die Nerven und traf akkurat ins linke Eck zum 1:1. Damit „bedankte“ er sich indirekt für ein Abschiedsgeschenk, das er vor dem Spiel von CEO Fernando Carro, Simon Rolfes und Werner Wenning erhalten hatte.

Teamkollege Gabriel Martinelli lobte den Deutschen nach dem Spiel in den höchsten Tönen: „Er hat eine große Persönlichkeit. Jeder vertraut ihm. Kai ist ein Spieler, den wir lieben. Jeder mag es mit ihm zu spielen. Hoffentlich kann er viele Tore mehr für uns erzielen.“ Auch die Flexibilität des Angreifers wurde hervorgehoben: „Er liebt es, sich fallen zu lassen, und das ist manchmal gut für uns, weil er so Platz für die anderen Spieler schafft.“

Vorbildcharakter und besondere Verbindung

Rolfes betonte neben den sportlichen Qualitäten auch den Charakter des gebürtigen Aacheners: „Er war immer ein Vorbild in unserer Mannschaft trotz seines Status, den er damals schon bei uns hatte.“ Diese besondere Verbindung wurde durch den Applaus der Leverkusener Fans deutlich, die ihrem Ex-Spieler trotz seiner neuen Vereinszugehörigkeit Respekt zollten.

Der Abend in Leverkusen zeigte einmal mehr, wie tief die Bindung zwischen Havertz und seinem früheren Verein ist. Während Arsenal mit dem Auswärtstreffer eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel erreichte, bleiben in Leverkusen nicht nur sportliche, sondern auch emotionale Gedanken an eine mögliche Rückkehr des geliebten Ex-Spielers.

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