Magdeburgs Negativtrend setzt sich fort: Vierte Niederlage in Serie in Elversberg
Erneut müssen die Profis des 1. FC Magdeburg mit hängenden Köpfen vom Platz gehen. Die bittere 0:1-Niederlage beim SV Elversberg markiert die vierte Pleite in Folge für den Traditionsverein. Bis zur 86. Minute schien ein Unentschieden möglich, doch dann traf Poreba mit einem geschickten Schlenzer zum späten Siegtreffer für den Aufstiegskandidaten.
Führungschancen bleiben ungenutzt – spätes Tor entscheidet
Entgegen der Tabellensituation präsentierte sich Magdeburg keineswegs wie ein Absteigerkandidat. Vor der Pause hatten die Gäste sogar die klar besseren Großchancen. Nach einem sehenswerten Konter über Atik und Ghrieb verpasste Zukowski freistehend die mögliche Führung, als er den Ball nicht richtig traf und Elversbergs Torwart Kristof klären konnte.
„Solche Spiele gewinnt man, wenn man oben steht. Mir tut die Mannschaft etwas leid. Ich habe allergrößten Respekt vor dieser Leistung“, analysierte Trainer Petrik Sander nach dem Spiel. Auch in der zweiten Halbzeit wollte kein Treffer gelingen. Der eingewechselte Tachie ließ eine Doppelchance ungenutzt, zunächst scheiterte er am Torwart, im Nachsetzen schoss er über das Tor.
Volles Vertrauen für Trainer Sander trotz Negativserie
Trotz der anhaltenden Negativserie bleibt die Vereinsführung ruhig. Sportgeschäftsführer Otmar Schork bekräftigte vor dem Spiel bei Sky das Vertrauen in Trainer Petrik Sander: „Mit Sicherheit. Das ist ein klares Bekenntnis. Das kann ich so sagen“, antwortete Schork auf die Frage, ob Sander auch bei einer Niederlage im Amt bleiben würde.
Die Situation bleibt dennoch angespannt: Am Ende des Spieltages droht Magdeburg sogar wieder die rote Laterne in der 2. Liga. „Durch eine Unachtsamkeit werfen wir was weg, was wir mit einem Monsteraufwand erarbeitet haben. Wir müssen in Führung, dann ist hier mehr möglich“, so Sander weiter. Im nächsten Heimspiel gegen Darmstadt steht der FCM damit erneut unter gehörigem Druck.



