Tauben-Glück in Bremen: Mainz gewinnt dank gefiederter Ablenkung im Abstiegskampf
Mainz gewinnt dank Tauben-Ablenkung in Bremen

Verrückte Tauben-Szene entscheidet Bundesliga-Spiel in Bremen

Eine flatternde Taube sorgte am Sonntag im Weserstadion für eine der kuriosesten Szenen dieser Bundesliga-Saison und wurde zum ungewollten Mitspieler im Abstiegskampf. Beim 2:0-Auswärtssieg von Mainz 05 bei Werder Bremen spielte der gefiederte Gast eine kleine, aber möglicherweise entscheidende Nebenrolle.

Wie eine Taube den Spielverlauf beeinflusste

Kurz vor dem ersten Mainzer Treffer wurde Werder-Stürmer Marco Grüll offenbar von einer über den Rasen flatternden Taube irritiert. Der 27-jährige Österreicher verlor in diesem Moment seinen Gegenspieler Phillipp Mwene aus den Augen. Mainz schaltete blitzschnell und nutzte die entstandene Lücke zum 1:0. Eine schräge Szene, die nach dem Spiel für viel Gesprächsstoff sorgte.

Schon zur Halbzeit brachte der verletzte Bremer Profi Mitchell Weiser im DAZN-Interview den ungewöhnlichen Stadiongast zur Sprache: "Beim Einwurf gab es zuvor die Szene mit der Taube. Ich weiß nicht, ob sie Marco abgelenkt hat. Er muss da mitgehen. Es sind Kleinigkeiten, die solche Spiele entscheiden."

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Mainz profitiert und klettert in der Tabelle

Am Ende setzten sich die Mainzer mit 2:0 durch und vollzogen damit einen wichtigen Schritt im Abstiegskampf. Durch den Sieg kletterten sie in der Bundesliga-Tabelle an Werder Bremen vorbei und verbesserten sich auf den 13. Platz. Die Mainzer Spieler nahmen die tierische Unterstützung nach dem Spiel mit einer gehörigen Portion Humor.

Verteidiger Danny da Costa kommentierte die Szene lächelnd: "Die Taube haben wir natürlich alle gesehen. Die dachte sich vielleicht, dass sie auch mal ein Fußballspiel machen will. Ob sie dann aber ausschlaggebend war, weiß ich nicht."

Unterschiedliche Reaktionen im Mainzer Lager

Während Sportdirektor Niko Bungert den Fokus lieber auf den eigenen Spielzug legte ("Das habe ich so gar nicht wahrgenommen, da ich noch keine Wiederholung gesehen habe. Da habe ich eher unseren schönen Spielzug im Kopf."), schmunzelte Torschütze Paul Nebel über den ungewöhnlichen Mitspieler.

Der 23-jährige Offensivspieler sagte: "Klar haben wir das mitbekommen. Der Schiedsrichter hat es ja auch gesehen und hingeschaut. Die war dann wohl am Ende so ein bisschen der Glücksbringer für uns. Mich haben da jetzt auch schon einige drauf angesprochen. Das ist natürlich eine ganz lustige Szene vorm Tor."

Die drei Punkte aus Bremen bedeuten für Mainz 05 nicht nur einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt, sondern auch eine amüsante Anekdote für die Geschichtsbücher des Bundesliga-Fußballs. Ob die Taube tatsächlich spielentscheidend war oder nicht - die Mainzer freuen sich über den Sieg und nehmen die kuriosen Umstände mit einem Augenzwinkern.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration