Mainz vor historischem Europacup-Erfolg: Heidel mahnt zur Vorsicht
Der FSV Mainz 05 könnte am Donnerstagabend ein historisches Kapitel in seiner Vereinsgeschichte aufschlagen. Im Achtelfinal-Hinspiel der Conference League bei Sigma Olmütz (21.00 Uhr) winkt den Rheinhessen der erste Einzug ins Viertelfinale eines Europapokalwettbewerbs überhaupt. Doch Sportvorstand Christian Heidel warnt eindringlich vor einer leichten Aufgabe.
„Unbequemer und widerstandsfähiger Gegner“
„Sigma Olmütz kommt zwar nicht aus einer der großen Ligen Europas, verdient aber dennoch unseren größten Respekt“, betonte Heidel im Vorfeld der Partie. Der zweimalige tschechische Pokalsieger habe in seiner Vereinsgeschichte bereits mehrere Europapokal-Teilnahmen vorzuweisen und sich in der laufenden Conference-League-Saison als „unbequemer und widerstandsfähiger Gegner“ erwiesen.
Während Mainz direkt für das Achtelfinale qualifiziert war, musste Olmütz den Umweg über die Playoffs nehmen. Dort setzte sich der Tabellenfünfte der tschechischen Liga gegen den Schweizer Vertreter FC Lausanne-Sport durch – ein Beleg für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Teams.
Mainz sucht Anschluss an Bundesliga-Leistung
Die Mainzer, die in der Bundesliga nach wie vor im Abstiegskampf stecken, wollen an ihre jüngste Leistung gegen den VfB Stuttgart anknüpfen. Das 2:2-Unentschieden gegen den Pokalsieger habe die Mannschaft davon überzeugt, „dass sie gerade auf einem richtig guten Weg ist“, wie Sportdirektor Niko Bungert erklärte. Dieses positive Gefühl soll nun in die Europapokal-Partie mitgenommen werden.
Für den FSV Mainz 05 wäre ein Weiterkommen nicht nur sportlich, sondern auch finanziell und prestigeträchtig von großer Bedeutung. Ein Sieg oder ein gutes Remis in Olmütz könnte die Basis für den Heimrückkampf und damit den ersehnten Viertelfinaleinzug legen.



