Marco Soldic: 16-jähriges Supertalent feiert historisches Debüt beim 1. FC Nürnberg
Marco Soldic: 16-jähriges FCN-Talent feiert Debüt

Historisches Debüt: Marco Soldic wird mit 16 Jahren zum Club-Juwel

An einem denkwürdigen Freitag im Februar 2026 schrieb der 1. FC Nürnberg Fußballgeschichte. Beim spektakulären 5:1-Heimsieg gegen den Karlsruher SC betrat mit Marco Soldic ein echtes Supertalent die Profi-Bühne. Der gebürtige Nürnberger wurde in der 82. Spielminute eingewechselt und feierte damit sein Pflichtspiel-Debüt im Alter von nur 16 Jahren und 38 Tagen.

Rekordverdächtige Jugend: Soldic schreibt Vereinsgeschichte

Mit seiner frühen Einwechslung hat Marco Soldic gleich mehrere Rekorde gebrochen. Er ist nicht nur der jüngste Spieler in der gesamten Geschichte des 1. FC Nürnberg, sondern auch der zweitjüngste Zweitliga-Spieler aller Zeiten. Einzig Kennet Eichhorn von Hertha BSC war bei seinem Profi-Debüt im August 2025 noch 24 Tage jünger. Besonders symbolträchtig: Soldic trägt die Trikotnummer 16 – genau sein aktuelles Alter.

Obwohl die Partie gegen Karlsruhe längst entschieden war und Soldic nur wenige Minuten Spielzeit erhielt, hinterließ der junge Mittelfeldspieler einen bleibenden Eindruck. Cheftrainer Miroslav Klose zeigte sich nach dem Spiel absolut begeistert von seinem Schützling: „Ich mag wirklich alles an Marco. Klar macht er nicht alles richtig, auch gegen den Ball nicht, aber für mich ist er ein Top-Junge.“

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Kloses Lobeshymne: Technik und Beidfüßigkeit beeindrucken

Der ehemalige Weltklasse-Stürmer und heutige FCN-Trainer Miroslav Klose hob besonders die technischen Fähigkeiten des Teenagers hervor: „Was er in engen Räumen mit dem Ball macht, seine Technik, seine Beidfüßigkeit, wie er die Bälle spielt – und das alles mit 16. Das ist wirklich richtig gut.“ Klose, der selbst mit 16 Jahren gerade seine Zimmermannslehre begann, sieht in Soldic einen Spieler mit großer Zukunft: „Marco wird seinen Weg bei uns gehen.“

Jugendoffensive: FCN setzt auf junge Talente

Marco Soldic war nicht der einzige Youngster, der an diesem historischen Freitag sein Zweitliga-Debüt feiern durfte. Auch der 19-jährige Rechtsverteidiger Justin von der Hitz kam zu seinen ersten Profiminuten, trotz eines begangenen Elfmeter-Fouls. Der ehemalige Kölner zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Natürlich habe ich gehofft, schon früher mein Debüt zu feiern. Aber ich war immer im Austausch mit dem Trainerteam. Sie haben mir gesagt, was mir noch fehlt, woran ich noch arbeiten muss. Und nun hat es halt geklappt.“

Die späten Einwechslungen von fünf weiteren jungen Spielern – Piet Scobel (20), Tim Janisch (20), Ayoub Chaikhoun (20) und Noah Mabolou (21) – sorgten für eine weitere Besonderheit: Der 1. FC Nürnberg beendete das Spiel mit einem Durchschnittsalter von nur 21,9 Jahren auf dem Feld. Diese konsequente Jugendoffensive unterstreicht den Kurs des Vereins, verstärkt auf eigene Talente zu setzen.

Der Debüt-Tag von Marco Soldic markiert nicht nur einen persönlichen Meilenstein für den 16-Jährigen, sondern zeigt auch die erfolgreiche Nachwuchsarbeit des 1. FC Nürnberg. In einer Liga, die oft von erfahrenen Profis dominiert wird, setzt der Club bewusst auf junge, hungrige Talente – und könnte damit einen neuen Weg in der deutschen Zweitliga einschlagen.

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